Wer kennt den täglichen Kampf mit dem Treppen steigen? Mit fortschreitendem Alter kann es einen plötzlich erwischen, die Gelenke wollen nicht mehr.Es kann auch junge Menschen durch Unfälle treffen, und Treppen können zum unüberwindbaren Hindernis werden.
Was nun? Soll man die Heimat aufgeben? Nein, es gibt für diese Probleme die perfekte Lösung. Mit einem Treppenlifter kann man diese Hindernisse geschickt überwinden.
Treppenlifter können überall Problemlos und unkompliziert eingebaut werden. Stellt sich nur die Frage der Bezahlung. Grundsätzlich sind die Kosten erstmal aus eigener Tasche zu bezahlen. Kommt daher, dass die Krankenkassen den Treppenlifter nicht als Hilfsmittel anerkennen. Es ist dabei zu berücksichtigen, dass Kosten von Wohnraumanpassungen, die eventuell der Einbau mit sich bringt nicht übernommen werden.
Jedoch übernimmt die Pflegeversicherung einen Teil der anfallenden Kosten, wenn bestimmte Voraussetzungen zutreffen. Um den Zuschuss zu bekommen spielt die Einstufung der Pflegestufe eine wesentliche Rolle. Die Kosten für den Einbau des Treppenlifters wiederum übernimmt eventuell die Krankenkasse. Anträge können bei der zuständigen Kasse beantragt werden. Doch der Handwerker wird eh aus seiner Erfahrung heraus den Kunden darauf hinweisen, und ihm bei Ausfüllen behilflich sein.
Sollte der
Treppenlift nach einem Arbeitsunfall benötigt werden, sollte man sich wegen der Kostenübernahme an die zuständige Berufsgenossenschaft wenden oder aber auch an das Versorgungsamt. Beruht die Behinderung auf Fremdverschulden z.B durch einen Verkehrunfall sollte man sich an die gegnerische Haftpflichtversicherung wenden.
Ein Treppenlifter bedeutet Freiheit und Lebensqualität. Auch wenn die Kosten nicht übernommen werden, sollte man sich über andere Angebote informieren. Es gibt z.B. günstige Finanzierungsmodelle oder gebrauchte Treppenlifter. Aber der Schritt in ein selbständiges Leben durch den Treppenlifter lohnt sich.
Roman Schwemin