Abstimmung Bewerber- und Stellenprofil
Mit einem Blick grün-gelb-rot-Sektoren erkennen
Die Darstellungsmöglichkeiten über Ampeln oder Portfolios lassen sich sowohl für Bewerbungen als auch für Beurteilungen einsetzen. Damit können nicht nur komplexe Sachverhalte mit vielen Bewertungsdaten übersichtlich präsentiert und beurteilt werden. Eine leicht verständliche Darstellungsweise wie beispielsweise das Ampel-Prinzip mit grün-, gelb- und rot-Bereichen macht Zusammenhänge auf einen Blick deutlich und verstärkt damit die Glaubwürdigkeit und Akzeptanz der zugrunde gelegten Annahmen und Bewertungen. Bewerber- und Stellen-Profile können analog nach dem gleichen Konzept entwickelt werden: Die Profil-Diagramme sind nach dem Ampel-Prinzip in rot-, gelb- und grün-Sektoren aufgeteilt. Damit wird auf einen Blick deutlich, welche Faktoren beispielsweise im roten oder gelben Bereich zu liegen kommen und damit zuerst einer genaueren Betrachtung bedürfen.
Jeder Bewerberfaktor erzählt seine eigene Geschichte
Jeder einzelne Bewerberfaktor wird von drei verschiedenen Seiten her ausgeleuchtet. Nämlich unter den verschiedenen Aspekten der Quantität, Qualität und Systematik. Ist dieses auf sowohl gründliche als auch ausführliche Weise geschehen könnte jeder der dargestellten Werte bereits für sich gesehen eine eigene Geschichte erzählen. Aus diesen Werten lassen sich aber nicht nur solche Bewerber- oder Stellenprofile erstellen, sondern insbesondere auch die bereits angesprochenen Ampeln, die dann aus diesen Werten heraus eindeutige grün-, gelb- oder rot-Signale senden. Vielleicht ist es gerade diese aus klaren Grenzen her abgeleitete Eindeutigkeit oder auch die aufgrund ihrer Einfachheit sehr transparente Darstellung, die manche davon abhält, sich solcher Ampeln zu bedienen. Die Vorteile dürften überwiegen. Vor allem können mit vielen Unsicherheiten behaftete Grauzonen vermieden werden. Denn sowohl die Bewerberseite als auch die Stellenseite werden mit dieser Methodik gezwungen, ihre Kriterien offenzulegen oder verschwommene Formulierungen klarer zu definieren. Die Kommunikation zwischen Bewerber und Unternehmen findet auf einer jedermann verständlichen Plattform statt. Auch komplizierte Sachverhalte können für eine nachvollziehbare Dokumentation aufbereitet werden. Auch Dritte können sich einen Überblick verschaffen.
Mit detaillierten Verfahren und Instrumenten beschäftigt sich im Rahmen einer Reihe von Personal-Publikationen Becker, Jörg: Personalbilanzen mit Intellektuellem Kapital – Die etwas anderen Bewerbungs- und Beurteilungswerkzeuge, 2008; ISBN 978 3 8370 7001 9.
Dipl.Kfm. Jörg Becker (www.beckinfo.de)