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Bessere Strahlentherapie gegen Lungenkrebs

Autor: SveaHagen | Erstellt am: 09.10.2009 | Gelesen: 2253
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Die Bestrahlung bei Lungenkrebs soll besser werden

Raucher. Lungenkrebs - Bildquelle: Günter Havlena, pixelio.de
Raucher. Lungenkrebs - Bildquelle: Günter Havlena, pixelio.de
Etwa 46.000 Menschen erkranken jedes Jahr an Lungenkrebs. Neben der Operation und Chemotherapie ist die Bestrahlung die wichtigste Behandlungsmethode. Problematisch ist nur, dass die Strahlen durch die Atmungsaktivität nicht exakt auf die Krebszellen gerichtet werden können. Eine neue Studie soll helfen die Bestrahlung zu präzisieren. Das Internet-Gesundheitsportal imedo.de berichtet.

Schlechte Heilungschancen von Lungenkrebs

Lungenkrebs ist die dritthäufigste Krebserkrankung in Deutschland. Zwei Drittel der Erkrankten sind Männer, die häufigste Ursache ist das Rauchen. „Lungentumore werden sehr spät erkannt, da es kaum Möglichkeiten zur Früherkennung gibt. Die Heilungschancen sind dementsprechend meist nicht gut", sagt der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe, Gerd Nettekoven.

Bestrahlung bei Lungenkrebs

Moderne Bestrahlungstechniken sind heute in der Lage, mit einer sehr hohen Genauigkeit die gewünschte Strahlendosis in den Tumor einzubringen. Eine genaue Kenntnis über seine Position ist nötig. „Die atmungsbedingte Tumorbewegung ist noch immer ein Problem der Hochpräzisionsstrahlung", sagt Heinz Handels, Direktor des Instituts für Medizinische Informatik am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Er leitet eine Studie darüber, wie die Lungentumore trotz Atembewegung optimal bestrahlt werden können.

Zunächst untersucht der Wissenschaftler, welchen Einfluss die Atmung auf die Verteilung der Strahlendosis in Lungenkarzinomen hat und wie stark gesundes Gewebe beeinträchtigt wird. „Außerdem wollen wir untersuchen, inwieweit die Dosisverteilung durch eine atemintegrierte Bestrahlungstechnik verbessert werden kann. Bei dieser neuen Technik wird der Tumor nur in ausgewählten Atempausen bestrahlt", erklärt Handels.

„Dieses Forschungsprojekt hat eine hohe Relevanz. Es wird dazu beitragen, die Therapie bei dieser Krebserkrankung zu verbessern", sagt Gerd Nettekoven. Die Deutsche Krebshilfe fördert die Studie zunächst mit 117.600 Euro über einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren.

Die imedo-Gesundheitsnews verraten zudem, wieviele Frauen an Lungenkrebs sterben und wie die Lungenkrebs-Diagnose durch Atemluft funktioniert. Die imedo-Gesundheitscommunity ermöglicht Krebspatienten durch die Gruppe „Lungenkrebs" den Austausch.
 
 
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