Jan Kuonen
Durcheinander zu sein, kann Sie viel Zeit kosten und es wirkt sich zudem negativ auf Ihre Effizienz aus. Ihr Gedächtnis arbeitet auf die gleiche Weise. Vergleichbar mit Akten in einem Aktenschrank, können Sie „Geistesakten" erstellen, um Details auf eine organisierte Weise zu behalten. Dieser Trick soll Ihnen beim schnellen Lernen lernen helfen.
Wie tun wir dies? Wir erstellen „Geistesakten" von Ereignissen, die wir nie vergessen können in unserem langfristigen Speicher. Wie zum Beispiel Wochentage oder Körperteile, zum Beispiel aus dem Selbstlernkurs unter
www.lerntipp.com/lerntippsebook bekannt.
Hier kurz ein Beispiel für eine Körperliste:
Nehmen wir zum Beispiel Körperteile wie das Haar, die Augen, die Nase, die Lippen, die Schultern, der Brustkasten, der Bauch, die Schenkel, die Knie und die Füsse. Sie können selbstverständlich auch andere Körperteile wählen, wenn Sie Ihnen vertrauter sind.
Nehmen wir mal an, dass Sie sich eine ganze Liste von Aufgaben vorgenommen haben. Wenn die erste Aufgabe darin besteht, Ihre Blumen zu wässern, können Sie sich Ihre Haarpracht als einen Schopf vorstellen, der mit Blumen und Blättern übersät ist.
Die Blumen in Ihrem Haar tanzen glücklich umher, während Sie mit Wasser besprenkelt werden und das Wasser sehr kühl spürbar ist. Wenn Ihre zweite Aufgabe darin besteht, gebratenes Huhn für das Abendessen zu kochen, können Sie sich vorstellen, dass Ihre Augäpfel geformt sind wie ein lebendiges Huhn. Das Huhn schaut dabei zu, wie es bis zur Vervollkommnung saftig gebraten wird. Tun Sie dies mit dem Rest Ihrer Aufgaben. Weisen Sie jeder Aufgabe eine „Gedankenakte" zu und schaffen Sie übertriebene, humorvolle Assoziationen für diese Gedankenakten. Sie werden sofort merken wie schnell Sie damit lernen.
Und das Wichtigste: Haben Sie Spass daran, denn haben Sie einmal eine Assoziation geschaffen, wissen Sie es langfristig!