Die Jurymitglieder von links nach rechts Viera Schleidt, Karina Scholl, Jens Kappelt, Marc-Oliver Sc
Mehr als 500 Bewerberinnen wollten beweisen, wie fit sie in Organisation, Kommunikation und Management sind. Zehn von ihnen haben es ins Finale geschafft und traten am internationalen Sekretärinnentag in Köln gegeneinander an. Deutschlands führender Büroartikelmarke Leitz verlieh an diesem Tag bereits zum vierten Mal den Titel „beste/r Sekretär/in des Jahres". Die bei der BVVG Bodenverwertungs- und –verwaltungs GmbH beschäftigte Berlinerin Doreen Grötchen setzte sich gegen die Konkurrenz durch und konnte sich neben dem Titel auch über 2.500 Euro Preisgeld freuen. Monika Gunkel, Vorsitzende des Bundesverbands Sekretariat und Büromanagement e.V., kurz bSb, ist seit Beginn als Jurymitglied dabei.
„Das Profil der typischen Sekretärin ist inzwischen weit überholt und wird häufig unterschätzt", erklärt Monika Gunkel. „Es ist immer wieder interessant zu beobachten, wie sich das Berufsfeld verändert. Assistent/in, Office Manager/in und Fremdsprachen-Sekretär/in sind heute die Co-Piloten ihrer Chefs." Das bewiesen auch die Aufgaben, die die Kandidatinnen im diesjährigen Finale bewältigen mussten. Allgemeinwissen, diplomatisches Geschickt und Organisationstalent wurden von der Jury genauestens unter die Lupe genommen: Ein amerikanischer Geschäftspartner sollte beispielsweise besänftigt werden und forderte eine Menge Geduld, Geschick sowie fließendes Englisch der Office Managerinnen.
Bis zur nächsten Wahl „Deutschlands beste/r Sekretär/in des Jahres" im April 2010 bleibt noch jede Menge Zeit für optimale Vorbereitungen. Der bSb bietet in diesem Zusammenhang bundesweit anerkannte Fort- und Weiterbildungsprogramme an. „Beliebt sind vor allem Lehrgänge zur geprüften Managementassistent/in", meint Monika Gunkel. „Aber auch Fremdsprachen-Ausbildungen sind sehr gefragt."