Checkpoint Charlie in Berlin
Dieses Jahr wollen Sie Ihren Urlaub in einer Stadt verbringen und nicht wieder am Strand? Oder mögen Sie sowieso keine Strandurlaub und sind mehr für Städtereisen zu begeistern? Haben Sie Berlin als Ihr Ausflugsziel gewählt, so werden Sie dies sicher nicht bereuen, denn diese Stadt hat sich in den letzen Jahren extrem entwickelt. Dieser Artikel liefert einige Informationen über die Sehenswürdigkeiten in Berlin, welche sehr stark mit der Geschichte dieser Stadt verbunden sind.
Die berühmteste Sehenswürdigkeit ist wohl das Brandenburger Tor. Und dies auch zu Recht. Denn das Wahrzeichen Berlins erinnert an geschichtsträchtige Ereignisse von Berlin, Europa und der ganzen Welt. Dieses Tor stand symbolisch für die Trennung der Stadt, da es direkt an der Berliner Mauer stand und wurde nach dem Fall der Berliner Mauer am 22.12.1989 wiedereröffnet. Der berühmte Pariser Platz ist der Eingang zum Brandenburger Tor und dem Prachtboulevard „Unter den Linden". Verweilt man nur kurz in Berlin sollte man dies auf keinen Fall auslassen. Die Straße unter den Linden bildet das historische Herzstück Berlins. Der Name der Straße führt auf Kurfürst Friedrich Wilhelm zurück, der im Jahr 1647 jeweils 1000 Linden und Nussbäume entlang des Reitweges pflanzen ließ. Während die Nussbäume eingingen, blieben die Linden erhalten. Dies gab Anlass für den Namen der Straße.
Um weiter in Berlins bzw. Deutschland Geschichte zu stöbern, ist sicherlich der Checkpoint Charlie sehenswert. Checkpoint Charlie war neben der Glienecker Brücke der bekannteste Grenzübergang in Berlin und verband in der Friedrichstraße den sowjetischen mit dem US-amerikanischem Sektor und damit auch den Ost-Berliner Bezirk Mittem mit dem West-Berliner Bezirk Kreuzberg. Durch die zahlreichen gescheiterten und geglückten Fluchtversuche erlangte dieser Ort Popularität. Der ehemalige Kontrollpunkt wurde aber nach der Wiedervereinigung abgebaut. Heute sieht man einen Kontrollpunkt der dem Original nachempfunden wurde. U-Bahn station: Kochstraße
Interessant ist sicher auch die East-Side Gallery. Sie ist der größte und bekannteste erhaltene Teil der Berliner Mauer. Die East-Side Gallery in Friedrichshafen wurde im Jahr 1990 nach der Öffnung der Mauer von 118 Künstlern aus 21 Ländern bemalt. Mit einer Länge von 1216 Metern ist sie die längste Open-Air-Galerie der Welt.
In Berlin befindet sich auch ein Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Das wellenformige Feld besteht aus über 2700 Stelen, welche die Besucher mit seiner abstrakten Form zum Nachdenken anregen. Der Ort der Information zeigt eine Ausstellung über die Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden.
Berlin hat noch mehr an Sehenswürdigkeiten zu bieten und ein Tagesausflug reicht da sicher nicht aus. Haben Sie vor länger zu bleiben sollten Sie vielleicht mal Ferienwohnungen Berlin ausprobieren.