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Die Benzin sparende Fahrweise ist tatsächlich die beste Möglichkeit, Benzinkosten zu reduzieren. Verglichen mit Änderungen im Antriebssystem ist diese Methode sogar die mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Denn das Anpassen Ihrer Fahrweise kostet Sie gar nichts, nur ein wenig Gewöhnung und Aufmerksamkeit. Viele Autofahrer meinen, dass eine benzinsparende Fahrweise mit einem Verlust an Fahrkomfort und Fahrfreude verbunden ist. Das muss jedoch nicht so sein, wie die folgenden Regeln beweisen.'
Überholen Sie zunächst Ihr Auto, um Benzin zu sparen
Bevor es an die eigentliche, spritsparende Fahrweise geht, sollten Sie Ihr Auto auf Herz und Nieren prüfen. Zunächst checken Sie den Reifendruck und stellen den Druck ein, der für die maximale Zuladung und Personenzahl vom Hersteller empfohlen wird. Damit liegen Sie normalerweise 0,1 Bar über dem empfohlenen Wert. Bevor Sie Geld für das Tuning Ihres Autos ausgeben, sollten Sie zuerst auf ein vollsynthetisches Leichtlauföl umsteigen und eventuell verstopfte Filter austauschen. Denn auch so schonen Sie Ihren Geldbeutel langfristig. Selbstverständlich steigt der Benzinverbrauch mit zunehmendem Gewicht. Daher entfernen Sie natürlich alles, was Sie nicht benötigen wir beispielsweise ungenutzte Dachgepäckträger, Winterreifen oder leere Getränkekästen aus Ihrem Auto.
Natürlich sind auch Klimaanlage und Sitzheizung Benzinfresser, die Sie also nur mit Bedacht einschalten sollten.
Das Wichtigste bei der Benzin sparenden Fahrweise: niedertourig fahren
Auch wenn Sie in der Fahrschule gelernt haben, die Gänge immer schön auszufahren, ist es für eine benzinsparende Fahrweise empfehlenswert, eher niedertourig zu fahren. Schalten Sie also so früh wie möglich in den nächst höheren Gang. Auch im Stadtverkehr können Sie im vierten Gang fahren. Das Fahren im vierten Gang mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h stellt für moderne Motoren und Getriebe kein Problem dar.
Selbstverständlich sollten Sie Ihren Motor auch nicht unnötig lange laufen lassen. Ob Sie sogar an Ampeln den Motor ausschalten möchten, ist Ansichtssache. Auch wenn dies helfen würde, etwas Sprit zu sparen, beeinträchtigt es doch den Fahrkomfort erheblich. An Bahnübergängen aber zum Beispiel ist das Abschalten des Motors auf jeden Fall empfehlenswert.
Bremsen Sie nur wenn es sein muss
Die Bremsen sind ein großer Energieverbraucher. Fahren Sie daher vorausschauend und gehen Sie besser rechtzeitig vom Gas, als in letzter Minute voll in die Bremse zu treten. So schonen Sie nicht nur Ihren Tank, sondern verlängern auch die Lebensdauer Ihrer Bremsen. Letztlich nimmt der Benzinverbrauch auch bei zunehmender Geschwindigkeit dramatisch zu. Fahren Sie daher besonders auf Kurzstrecken lieber etwas entspannter in einem gemäßigten aber dafür gleich bleibenden Tempo.
Eva Otter