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Benchmarking zur Standortbestimmung der Leistungsfähigkeit

Autor: beckinfo | Erstellt am: 01.10.2010 | Gelesen: 465
Kategorie: Handel - Business & Wirtschaft | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Der Blick über den Tellerrand beugt Betriebsblindheit vor

Strategische Zukunftsplanung
Strategische Zukunftsplanung
Best-Practice-Vorgehensweisen erzeugen wichtige Impulse für Restrukturierung und Umorientierung. Es geht um ganzheitliches Denken zur Entwicklung einer strategisch ausgerichteten Sicht und Planung.

Es soll ein Werkzeug zur Messung der Performance sowie zur Unterstützung von Best-Practice-Verfahren entwickelt werden:
  1. Es sollen Leistungsabweichungen zu anderen Unternehmen identifiziert werden,
  2. Es sollen Praktiken entdeckt und verstanden werden, die bessere Leistungen ermöglichen.

Durch Entdeckung von bereits bestehenden, besseren Lösungswegen soll das Aufbrechen ineffizienter, verkrusteter Strukturen unterstützt werden.

Vorbereitungsphase:
  • Festlegung des Benchmarking-Objektes,
  • Festlegung des Benchmarking-Teams,
  • Festlegung von Kennziffern zur Leistungsbeurteilung,
  • Bestimmung von Benchmarking-Partnern.

Analyse:
  • Sammlung von Informationen,
  • Kennzahlen-Vergleiche,
  • Suche nach Best Practices,
  • Aufbereitung der Ergebnisse.

Umsetzung:
  • Auswertung der Analyse,
  • Planung von Umsetzungsmaßnahmen,
  • Realisierung der Umsetzungsplanung,
  • Kontrolle des Umsetzungsprozesses.

Das Unternehmen erhält Hinweise auf seine Positionierung im Vergleich zu ähnlichen Unternehmen und einen Eindruck des "Was machen die anderen ?" als Ausgangspunkt für das kritische Hinterfragen der eigenen Aktivitäten. Die Management-Methode Benchmarking ist Kern eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses: Benchmarking-Werte und Best-Practice-Vorgehensweisen liefern wichtige Restrukturierungs-Impulse. Benchmarks dienen als Ziel- und Orientierungsgrößen zur Positionierung und Richtungsbestimmung des Unternehmens. Im Gegensatz zu anderen Verfahren ist Benchmarking eine sehr wirtschaftliche Methode, um realistische Potenziale und Optimierungsideen zu generieren.

Benchmarking-Vorteile:
  • Ermöglichen einer Standortbestimmung der eigenen Leistungen im Vergleich zu anderen,
  • Entwicklungspotenziale können im Vergleich mit anderen gezielt aufgespürt werden,
  • der Blick über den Tellerrand beugt Betriebsblindheit vor,
  • bereits anderswo erfolgreich umgesetzte Prozesse verkürzen die Umsetzung und geben Sicherheit,
  • die für Benchmarking entwickelten Instrumente und Kennzahlen können für eigenes Controlling genutzt werden.

Benchmarking als Baustein der Unternehmensplanung u.a. bei Becker, Jörg: Wissensbilanz und Geschäftsplanung – Maßnahmen identifizieren u. ausloten, ISBN 978 3 8370 7564 9

Dipl.Kfm. Jörg Becker (www.beckinfo.de)

 
 
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