
Gegen viele Erkrankungen, gibt es Hausmittel die von Generation zu Generation überliefert werden. Diese helfen Geld für Medikamente zu sparen und entlasten den Körper der so Naturmittel anstatt chemische Medikamete verabreicht bekommt. Meist helfen die alten
Hausmittel auch recht zuverlässig. Halten die Beschwerden aber an, oder Verschlimmern sich, so ist der Besuch eines Arztes unumgänglich.
Zwiebelsäckchen
Das Zwiebelsäckchen hat sich vor allem für Ohrenschmerzen bewährt, die durch einen Zug ausgelöst wurden. Aber auch bei einer Mittelohrentzündung kann es vor allem für Kinder sehr wohltuend sein. Dazu nimmt man eine kleine Zwiebel und würfelt sie sehr fein. Anschließend wird die Zwiebel erhitzt, in der Mikrowelle oder in einem Topf und auf ein dünnes Gazetuch gegeben. Welches dann zu einem kleinen Säckchen geformt wird und auf das Ohr mindestens eine halbe Stunde aufgelegt wird.
Kartoffelwickel
Vor allem bei Halsschmerzen, die durch Entzündungen im Hals Rachenraum hervorgerufen wurden, wie etwa eine Angina eignet sich die Behandlung mit einem Kartoffelwickel. Dazu benötigt man einige Kartoffeln, die man so lange kocht, bis sie fast von alleine zerfallen. Aus einem dünnen Gazetuch, wie etwa einer Mullwindel faltet man ein Rechteck. Die Kartoffeln werden ganz fein püriert und auf das Tuch gestrichen, mit einem zweiten Tuch abdecken. Vor dem Auflegen auf den Hals prüfen, ob die Kartoffeln nicht zu heiß sind und mit einem Schal am Hals fixieren. Der Kartoffelwickel sollte mindestens 45 min getragen werden.
Schachtelhalmpackung
Bei Rückenschmerzen hat sich dieses einfache Kräuterrezept bewährt. Man kann den Schachtelhalm selber sammeln oder getrocknet in der Apotheke kaufen. Frischen Schachtelhalm püriert man grob, dann gibt man so viel heißes Wasser hinzu, bis ein homogener Brei entsteht. Bei getrocknetem Schachtelhalm entfällt der Arbeitsschritt des pürierens. Dieser Brei wird so heiß wie möglich auf den Rücken gestrichen und mit einem Gazetuch abgedeckt, darüber kommt nun eine Wolldecke. Mit der Packung sollte man ca 1 Stunde ruhen, danach nimmt man die Packung mit lauwarmen Wasser wieder ab.
Kamillendampfbad
Ein Kamillendampfbad hat sich sowohl bei Atemwegsbeschwerden wie auch bei Hautunreinheiten bewährt. Dazu bringt man in einem Topf etwas Wasser zum Kochen in, welches man einige frische Kamillenblüten oder einen Beutel Kamillentee gibt. Man beugt sich über den Topf und gibt ein Handtuch über den Kopf und inhaliert den Kamillendampf. Durch durch das Schwitzen im Dampf werden Verschleimungen gelöst und verstopfte Poren beseitigt.