GF Sven Hennig
Jedes Jahr das gleiche Spiel: Zu Beginn der zweiten Jahreshälfte, manchmal auch früher, veröffentlichen die
Privaten Krankenversicherungen (PKV) werbewirksam Beitragsgarantien für Tarife und Tarifkombinationen.
„
Oft entsteht der Eindruck, dass der eine oder andere Versicherer besonders beitragsstabil sei. Schließlich garantiert er etwas.", so Sven Hennig, Spezialmakler für Private Krankenversicherung, Altersvorsorge und Berufsunfähigkeit. In der Praxis sei das jedoch oft ganz anders.
„Grundsätzlich ist in der Privaten Krankenversicherung der Beitrag so kalkuliert, dass er über die komplette Laufzeit konstant bleibt.", erklärt Sven Hennig. Trotzdem könne es jederzeit Beitragsanpassungen aufgrund äußerer Faktoren geben. Der Versicherungsmakler weiter: „
Die steigende Lebenserwartung, erhöhte Ausgaben für Arztkosten und Medikamente oder gesundheitspolitische Veränderungen wie zum Beispiel die Einführung des Basistarifs in der PKV führen regelmäßig zu Anpassungen der Krankenversicherungsbeiträge."
Dabei ist neben der klassischen Anpassung der Beiträge auch eine Erhöhung der Eigenbeteiligung (Selbstbeteiligung) möglich. Das wird oft vergessen. So kann auch eine Kombination aus Beitragsanpassung und Erhöhung der Selbstbeteiligung möglich sein.
„
Vorschnell kündigen, weil eine Beitragserhöhung ins Haus flattert, sollte man nicht.", rät Sven Hennig. "In der Praxis erlebte ich bereits Fälle, in denen Kunden durch einen unbedachten und vorschnellen Wechsel vom Regen in die Traufe kamen.", erzählt der seit über zwölf Jahren tätige Spezialmakler. Oft würden sich Interessenten durch reißerische Vergleiche und billige Prämien beeinflussen lassen. Dabei müsse ein guter Versicherungsschutz mit umfassenden Leistungen, solider Kalkulation und angemessener Beitragsanpassung auch seinen Preis haben.
Auf seinem Internetportal unter
www.online-pkv.de/../bap/ sammelt Spezialmakler Sven Hennig aktuelle Anpassungen zur PKV und veröffentlicht Beitragserhöhungen im Neu- und Bestandsgeschäft nach Verfügbarkeit.
Handlungsempfehlungen bei Beitragsanpassungen
Allen, die sich über Beitragsanpassungen in ihren Privaten Krankenversicherungen ärgern, empfiehlt Sven Hennig folgende Schritte: 1. Überprüfen, ob die versicherten Leistungen den eigenen Erwartungen entsprechen. Kriterien und dazu passender Fragebogen sind unter
www.online-pkv.de/..kriterienfragebogen.pdf zu finden. 2. Überprüfen, ob die versicherte Selbstbeteiligung noch angemessen ist. Bei Selbstständigen ist eine genaue Prüfung – auch im Hinblick auf eine Erhöhung – ratsam, da dieser Personenkreis den Beitrag komplett selbst zahlt. 3. Möglichen Tarifwechsel innerhalb oder außerhalb der Versicherungsgesellschaft prüfen. Dabei immer Leistungen und Kalkulation des neuen Tarifes im Auge behalten.
Spezialisierte Berater helfen weiter
Die genannten Fragen kann grundsätzlich jeder Versicherte für sich selbst beantworten. Trotzdem empfiehlt Sven Hennig die Hilfe eines spezialisierten Versicherungsberaters in Anspruch zu nehmen: „Versicherte sollten bei der Auswahl gezielt nach Referenzen, Erfahrungen und der Vita des Beraters fragen und seinen Status kontrollieren. Die Seiten des zentralen Vermittlerregisters unter vermittlerregister.info helfen dabei schnell und unkompliziert weiter."