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Bei den Hexen wir die Ernte eingeholt

Autor: hexenvonheute | Erstellt am: 02.09.2010 | Gelesen: 671
Kategorie: Astrologie & Esoterik | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Zu Mabon, der Herbst - Tag- und-Nachtgleiche ernten die modernen Hexen heute wie damals

Stefanie Glaschke, Gründerin von hexenvonheute.de und Buchautorin
Stefanie Glaschke, Gründerin von hexenvonheute.de und Buchautorin
Dieses Fest ist ein Sonnenfest, die Sonne steht in der Waage und daher wird es am Tag gefeiert. Das genaue Datum wechselt jedes Jahr geringfügig mit dem Stand der Sonne. Da den Sonnenfesten grundsätzlich weniger Bedeutung zugemessen wird als den Mondfesten tritt Mabon häufig in den Hintergrund.
Aber es ist das letzte Fest im Jahreskreis der Hexen und daher solltest du dir die Zeit nehmen, auch dieses Fest bewusst zu gestalten. Die Natur steuert Beeren, Pilze und Nüsse bei, sie verausgabt sich noch einmal in ihrer ganzen Pracht.

Warum heißt das Fest eigentlich Mabon? Der Name ist als Bezeichnung für das Erntefest nicht historisch belegt, aber es gab eine keltische Sagengestalt mit gleichem Namen.

Mabon, der auch als Gott der Jagd und der Jugend auftaucht, wird als Säugling seiner Mutter entrissen und eingekerkert, bis ihn Gefährten von König Arthus finden und er sich den Rittern der Tafelrunde anschließen kann. Sein Gefängnis wird von seinen Rettern entdeckt, weil Tiere des Waldes den Weg weisen. Er erweist sich Arthus als echter Freund und Held, weil er dem Eber aus der Anderswelt den Borstenkamm entreißt, den Artus für die Brautwerbung dringend benötigt.

Es ist ein Tag der Dankbarkeit. Was hast du geerntet? Welche Saat ist aufgegangen? Woran lag es, dass vielleicht das eine oder andere nicht so ertragreich war?

Bedanke dich für alles, was du ernten kannst und sei es noch so wenig. Schließlich sind wir für unsere Ernte immer selbst zuständig. Entscheide an diesem Tag, was du als Vorrat für den langen Winter mitnehmen möchtest. Was dich belastet, lass zurück, denn es bringt dir nur Unruhe in der weiblichen Zeit. Was zu wenig ist, lass zurück, du kannst es neu säen im Frühjahr. Beende das Hexenjahr bewusst und sorge für die erntefreie Zeit, damit du nicht hungern und nicht frieren musst. Was jetzt noch nicht geerntet ist, wird dir auch nicht mehr zur Verfügung stehen, erst zur neuen Erntezeit nach Imbolc kannst du dich darum bemühen. Mach dir bewusst, wie wichtig auch die nun folgende Ruhezeit ist, denn du brauchst im nächsten Zyklus von Säen – Wachsen – Vergehen deine ganze Kraft.Mabons Farben sind Orange, Rot, Indigo und Braun. Geräuchert werden Benzoe und Salbei.

Die Kräuter dieses Festes sind unter anderem Disteln, Eicheln, Eichenblätter und Eichenrinde, Farne und SalbeiDekorieren kannst du mit Herbstfrüchten. Die zugehörige Tarotkarte ist die Gerechtigkeit. Meditiere über das Thema Ernte, um dich auf Mabon einzustimmen. Nutze davor das Licht einer orangefarbenen Kerze und eine Salbeiräucherung.

Stefanie Glaschke
 
 
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