Erektile Dysfunktion
Behandlung von Erektiler Dysfunktion bei Diabetes-Patienten
- Erektiler Dysfunktion bei Diabetes-Patienten ist in vielen Fällen einfach und effektiv behandelbar -
Diabetes, genauer Diabetes Mellitus (allgemein auch als Zuckerkrankheit bekannt) kann zu Impotenz bzw. erektilen Dysfunktionen führen, ist aber glücklicherweise in vielen Fällen sehr einfach und effektiv behandelbar.An Diabetes Mellitus erkrankte Menschen leiden häufig an Potenzproblemen, obwohl eine Behandlung meist einfacher ist, als man denkt. Gut die Hälfte aller Diabetiker leiden unter
Erektiler Dysfunktion (ED) und deren auch psychisch belastenden Folgen.
Natürlich können erektile Dysfunktionen viele verschiedene Gründe haben, doch die Behandlungsmethoden sind sehr oft die Gleichen.
Beispiele für Ursachen
Neben
Diabetes führen häufig auch Stress im Beruf oder familiärer Stress sowie Versagensängste oder andere psychische Probleme, bis hin zu körperlichen oder medizinischen Ursachen wie z. B. Bluthochdruck, Alkohol- und/oder Drogenmissbrauch, Nikotin, Multiple Sklerose, Parkinson, aber auch viele ärztlich verschriebe Medikamente zu erektiler Dysfunktion.
Erektionsprobleme können somit auch ein frühes Warnsignal sein und Sie daher frühzeitig auf gesundheitliche Probleme, wie beispielsweise eine Zuckerkrankheit, hinweisen.
Um einen operativen Eingriff zu vermeiden und Impotenz frühzeitig vorzubeugen und zu beheben, sollten Sie nicht zögern und Ihren Arzt konsultieren. Diese sind mit dieser Krankheit vertraut und behandeln oftmals auch sehr junge Männer aufgrund ihrer Potenzprobleme.
Viele Menschen leiden aufgrund von – oftmals vorher unerkannten - psychischen oder körperlichen Ursachen unter erektilen Dysfunktionen. Falsche Scham ist jedoch nicht angebracht.
Behandlungsmöglichkeiten
Bei Diabetikern ist es von besonderer Wichtigkeit, den Blutzucker richtig einzustellen. Das richtige Blutzuckerniveau führt häufig zu einer Wiederherstellung der
Erektionsfähigkeit.
Nur eine langfristige und gute Blutzuckereinstellung hilft erektiler Dysfunktion vorzubeugen. Diabetiker sollten ihre Werte daher stabil halten und regelmäßig kontrollieren.
Sollte dies allein nicht ausreichend sein oder aber ein anderer Grund für die erektile Dysfunktion vorliegen, helfen alternative bzw. ergänzende Therapien.
Zur Regel gehört die orale Einnahme von Medikamenten (u.a. sogenannte Phosphodiesterasehemmer), welche leider bei ca. 50 % der Diabetes-Patienten nicht anschlägt. Daher setzen viele Mediziner auch auf mechanische Hilfsmittel wie eine
medizinische Penispumpe, welche sofortige Erektionen erzwingt, oder auf Therapien mit Alprostadil oder eine Schwellkörper-Autoinjektionstherapie am Penis.
Ebenfalls kann ein regelmäßiges Training
Impotenz vorbeugen. Sei es durch regelmäßigen Geschlechtsverkehr oder durch den regelmäßigen Gebrauch einer Vakuum Penispumpe. Der Penis „lernt" so besser eine Erektion zu erzeugen. Der verbesserte Blutfluss beugt der erektilen Dysfunktion vor. Außerdem gilt grundsätzlich: Vermeiden Sie Nikotin, Alkohol, Stress und schlechte Ernährung.
Nur in selteneren Fällen sind die Gefäße oder Nerven bereits so geschädigt, dass nur noch ein chirurgischer Eingriff helfen kann.
Eine frühe Diagnose und Behandlung ist daher unabdinglich.