Achtung beim Internetgeschäft!
Im Markt der Baufinanzierungsvermittlung tummeln sich Banken, Versicherer und freie Vermittler. Das Internet nimmt hier eine immer größer werdende Rolle ein. Doch manchmal würde eine ausführliche persönliche Beratung helfen. Insbesondere mit Blick auf die zur Verfügung stehenden Fördermöglichkeiten.
60% der Immobilienkäufer verschenken eine mögliche Förderung
Eine aktuelle Baufinanzierungsstudie von Immobilienscout24 zeigt, dass ein Großteil der Immobilienkäufer (66%) den Traum vom Eigenheim über ein Annuitätendarlehen finanziert. 28% der Befragten gaben an, mit einem Bausparvertrag vorgesorgt zu haben und rund 6% nutzen ein Versicherungsdarlehen.
Erstaunlich ist, dass nur 39% der befragten Bauherren die Möglichkeit nutzen, ihre Baufinanzierung mit einer KfW-Förderung oder einer Landesförderung zu kombinieren. Somit verschenken rund 60% der Immobilienkäufer bares Geld, denn oftmals bieten die geförderten Kredite bessere Konditionen als die Bank, so das Fazit der Studienherausgeber. Darum lohne es sich unbedingt zu prüfen, ob das Bauvorhaben für eine Förderung in Frage kommt.
Das Internet ersetzt die Beratung nicht
Nun sollte man meine, da die Fördermöglichkeiten auch im Internet ausführlich dargestellt werden, dass jeder Bauherr bzw. Käufer um diese Möglichkeiten weiß. Das Ergebnis der aktuellen Studie zeigt allerdings das Gegenteil. Vielleicht ist eine Baufinanzierung doch komplexer, als viele vermuten. Daher sollten Käufer oder Bauherren etwas Zeit investieren, um sich ausführlich beraten zu lassen. Egal, ob es um Kauf, Bau oder Umbau geht. KfW-Fördermittel sehen beispielsweise beim Bau von sogenannten Effizienzhäusern zur Verfügung. Auch für Sanierungsmaßnahmen mit energiesparenden Effekten werden Förderprogramme angeboten. Weitere Programme fördern die Installation von Solaranlagen oder das altersgerechte Umbauen.
Da eine Finanzierung in der Regel über viele Jahre läuft, sollte man hierbei nichts überstürzen. Günstige Zinsen sind hierbei nicht alles. Immobilienbesitz verursacht Bewirtschaftungskosten und ab einem gewissen Alter auch Instandhaltungsmaßnahmen. Daher ist eine ausführliche Beratung sehr zu empfehlen. Diese erhalten Sie
hier.