Bei den
Konditionen für Baufinanzierungen spielt die Bonität des Finanzierungsnehmers eine große Rolle. Denn meistens laufen Baufinanzierungen über einen langen Zeitraum von 10, 20 oder sogar 30 Jahren. Je besser die zukünftige Einkommenssituation des Finanzierungsnehmers planbar ist, desto günstiger sind meistens auch die Konditionen für die Baufinanzierung.
Von diesem Grundsatz profitieren vor allem Finanzierungsnehmer, die eine sichere Anstellung haben. Dies betrifft besonders die Beamten. Beamte haben meistens eine hohe Arbeitsplatzsicherheit und sind meistens sogar unkündbar. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Beamter seinen Verpflichtungen finanziell nicht nachkommen kann, ist also deutlich geringer als bei anderen Berufsgruppen. Deshalb bieten viele Banken eine spezielle Baufinanzierung für Beamte an, die zu deutlich niedrigeren Zinsen abgeschlossen werden können als vergleichbare Darlehen für Nichtbeamte. Bei der Baufinanzierung für Beamte gelten vor allem aber auch für lange Laufzeiten bessere Konditionen. Denn je länger die Laufzeit ist, desto höher ist bei normalen Finanzierungsnehmern auch die Ausfallwahrscheinlichkeit. Das trifft auf Beamte allerdings nicht zu.
Ein weiteres Privileg, das Beamte bei der Baufinanzierung genießen, ist die hohe Bereitschaft der Bank das zu finanzierende Objekt zu beleihen. In der Regel ist es bei der Baufinanzierung für Beamte nämlich kein Problem, wenn der Bauherr oder Immobilienkäufer kein Eigenkapital besitzt. Eine 100 Prozent Finanzierung / Vollfinanzierung ist bei der Baufinanzierung für Beamte fast immer möglich. Einige Banken bieten für Beamte sogar eine Beleihung bis zu 120 Prozent des Verkehrswertes an. Bei der Baufinanzierung für Beamte kann man aber nicht nur an der Hypothek sparen. Auch Bauspardarlehen sind für Beamte meistens deutlich zinsgünstiger als für normale Kunden. Hier kann es sich lohnen, speziell Anbieter zu suchen, die sich explizit an Beamte richten.
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