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Mit diesem Wissen schmecken basische Lebensmittel gleich vieeeel besser!
In deiner Ernährung sind basische Lebensmittel ein wichtiges Puzzlestück. Ein Teilziel dieses Artikels ist es gemeinsam die Basis einer ausgewogenen Ernährung zu finden und weniger das bereits durchgekaute Thema Säuren-Basen-Haushalt aufzurollen.
Der Geschmack spielt beim Versuch Lebensmittel in sauer oder basisch zu unterteilen keine Rolle. Am Beispiel der Zitrone ist das leicht erkennbar. Schmecken tut diese mehr oder weniger sauer. Allerdings zählt die Zitrone zur Gruppe der basischen Lebensmittel. Entscheidend für die Differenzierung ist der pH-Wert der im Lebensmittel vorhandenen Mineralien.
Die Einseitigkeit in unserer heutigen Ernährung ist das Hauptproblem mit dem wir zu kämpfen haben. Und viele Krankheiten entstehen durch ein großes Defizit in puncto Mineralien. Wenn jemand davon spricht man sei übersäuert ist das leider nur teilweise richtig. Den übersäuern darf ein Mensch nicht, sonst war es das erste und letzte Mal. Der pH-Wert des Blutes muss um alle enzymatischen Funktionen aufrecht erhalten zu können in einem Bereich zwischen 7,38 und 7,42 liegen. Die pH-Wert-Skala reicht dabei von 1 bis 14. Wert bis 7 kennzeichnen eine Säure. Über 7 bis 14 handelt es sich um eine Base. Um jetzt diesen engen Bereich des pH-Wertes im Blut aufrecht erhalten zu können ist beides notwendig. Die Basen sowie auch die Säuren. Wie aber Eingangs erwähnt ist unsere Ernährung mittlerweile recht einseitig und seeeehr bequem geworden. Da heißt es Tag für Tag: Pasta, Nudeln, Spaghetti und Spätzle. Und nicht nur „das böse Fleisch" ist ein Säurebildner. Auch die geliebten Teigwaren und Gebäck zählen zu hervorragenden Säurebildner. Schon aus diesem Grund kann Brot, Semmel, Pasta und Co. langfristig nicht das Fundament einer ausgewogenen und menschenkonformen Ernährung sein.
Was nun basische Lebensmittel in unserer Nahrung verloren haben ist sehr einfach zu beantworten. Sie sind der Gegenpol der es schafft bestimmte Milieus im Gleichgewicht zu halten. Und diese werden mit Sicherheit streng eingehalten. Was sich daraus im restlichen Körper einstellt ist schnell erklärt. Aufgrund der Notwendigkeit und dem „Verbrauch" von basischen Mineralien wie beispielsweise Natrium, Calcium, Magnesium oder Eisen um das pH-Gleichgewicht zu halten entsteht ein großer Mineralstoffmangel. Das ist das eigentliche Dilemma wenn jemand von „Übersäuerung" spricht. Ein Mangel an wichtigen Mineralien!!! Und somit kommen wir zum Casus-Knacktus. Die Basis unserer damaligen und unserer heutigen Ernährung muss wieder Gemüse, Gemüse, Gemüse werden. In allen möglichen Formen und Variationen. Und da gibt es jede Menge. Auf jeden Fall deutlich mehr Vielfalt als täglich Pasta mit der Soße oder Spaghetti mit jener Soße.
Unverarbeitetes Gemüse und Obst müssen die Grundlage unseres Ernährungsgedankens werden. Wenn wir das nicht schaffen, wird (vielleicht nicht mehr wir persönlich) die Menschheit an dem Übermaß von Zucker und stark verarbeiteten Lebensmitteln zu Grunde gehen...
Paul Kliks