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Barrierefreies und altersgerechtes Wohnen

Autor: unisterpr | Erstellt am: 14.09.2010 | Gelesen: 532
Kategorie: Geld - Versicherung & Vorsorge | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Tipps für die Finanzierung

Altersgerechtes Wohnen bedeutet meist einen hohen finanziellen Aufwand, denn das Wohnumfeld muss den individuellen Bedürfnissen angepasst werden. Das Finanzportal geld.de informiert über Finanzierungsmöglichkeiten.

Damit im Alter das Wohnen zu Hause nicht zur Last wird, sollte rechtzeitig Vorsorge getroffen werden. Ein Umbau der Wohnung lässt sich dabei oftmals nicht vermeiden. Kompetente Beratung für die Anpassung an die veränderten Wohnbedürfnisse erhalten Mieter und Eigenheimbesitzer bei Wohnberatungsstellen. Informationen über Ansprechpartner und Adressen können bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungsanpassung eingeholt werden.

Für die Finanzierung des Umbaus einer Wohnung oder eines Hauses gibt es mehrere Möglichkeiten. Gesetzliche Krankenkassen tragen beispielsweise die Kosten für die sogenannten Hilfsmittel. Dazu zählen Haltegriffe, Badehilfen oder auch Toilettensitzerhöhungen. Bedingung für die Kostenübernahme ist eine ärztliche Verordnung. Pro Hilfsmittel müssen mindestens fünf, maximal zehn Euro zugezahlt werden. Die Kosten für die sogenannten Pflegemittel, zu denen zum Beispiel das Pflegebett zählt, werden in begrenztem Umfang von den Pflegekassen übernommen. Versicherte müssen eine Eigenbeteiligung von zehn Prozent, höchstens jedoch 25 Euro einkalkulieren. Auch für einen Wohnungsumbau werden Zuschüsse gezahlt, wenn die baulichen Maßnahmen die häusliche Pflege ermöglichen oder erleichtern.

Ein altersgerechter Umbau kann zudem mithilfe von zinsgünstigen Krediten oder Zuschüssen der staatlichen KfW-Bank finanziert werden. Diese verleiht im Rahmen des Programms „Altersgerecht umbauen" bis zu 50.000 Euro. Die Förderung ist allerdings an die Bedingung geknüpft, dass für den Umbau eine Fachfirma verpflichtet wird.

Fördermittel werden auch von vielen deutschen Ländern und Kommunen vergeben. Informationen erhalten Interessenten bei den Wohnungsbauförderstellen der Landkreise und kreisfreien Städte sowie in Wohnberatungsstellen. Weitere Informationen: www.geld.de/presse.html

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