Bambusbett mit Klimaanpassung
Individualität spielt für viele Deutsche besonders in den Schlafgemächern eine entscheidende Rolle. Schließlich will man sich hier nach einem anstrengenden Tag entspannen und die Seele baumeln lassen. Eine beruhigende Wandfarbe und liebevolle Details sind mindestens genauso wichtig, wie das richtige Bett.
Da sich der Asia- und Exotik-Trend auch hier zu Lande immer stärker durchsetzt, informieren sich immer mehr Wohnungs- und Hausbesitzer über ein Bambusbett. Wer auf diesem Bereich ebenfalls schon einmal recherchiert hat, wird wissen, dass es nicht ganz einfach ist, das richtige Modell zu finden. Denn nicht nur, dass sich die Preise erheblich voneinander unterscheiden, auch die Optik der einzelnen Modelle reicht von puristisch, über modern bis extravagant. Informiert man sich dann in Internetforen oder anderen Informationsseiten, liest man nicht selten von wahren „Horrorszenarien", die davor warnen sich ein Bambusbett zu kaufen. Oder man stolpert immer wieder über die Berichte enttäuschter Kunden, bei denen die Bambusrohre schon nach kurzer Zeit Risse aufweisen. Das beeinträchtigt nicht nur die Optik des Bettes, sondern kann auch dazu führen, dass dieses bei jeder Bewegung wackelt oder gar nicht mehr zu benutzen ist. Doch von solchen Geschichten sollte man sich als Interessent nicht abschrecken lassen. Natürlich, Bambusbetten haben den Ruf, dass sie zur Rissbildung neigen. Und dieses Vorurteil kursiert nicht ohne Grund. Denn besonders Bambusbetten aus dem Niedrigpreissegment halten oft nicht das, was die Hersteller versprechen. Und natürlich ist die Enttäuschung groß, wenn sich der erste Riss, schon nach wenigen Wochen mit einem lauten Knall bemerkbar macht. Dies ist übrigens darauf zurückzuführen, dass Bambus in einem Klima mit einer sehr hohen Luftfeuchte wächst. Die hiesigen Klimabedingungen weichen also stark von den „heimischen Bedingungen" ab. Denn besonders in den Wintermonaten, wenn auch das Schlafzimmer geheizt wird, sinkt die relative Luftfeuchte des Raumes und bedient sich dann anderen Feuchtigkeitsquellen, wie beispielsweise dem Bambusrohr des Bettes. Werden diese dann zu trocken, entstehen die allseits bekannten Risse.
Doch diese Zeiten sind vorbei! Denn nach 11 Jahren Forschung ist es nun gelungen, ein Verfahren zu entwickeln, welche die Rissbildung bei Bambusbetten verhindert. In einem patentierten und aufwändigen Prozess, werden die Bambusrohre der Länge nach geteilt und über mehrere Tage getrocknet. Anschließend werden beide Hälften wieder zusammengefügt und die „Nähte" durch eine spezielle Schleiftechnik entfernt, so dass später nicht mehr zu erkennen ist, dass das Bambusrohr einmal geteilt war. In eigens dazu präparierten Hallen werden die Rohre dann an das europäische Klima angepasst, weshalb man hier im Fachjargon auch von Klimaanpassung bei Bambusbetten redet. Dieses Verfahren ist europaweit einzigartig und garantiert für eine 95% geringe Wahrscheinlichkeit einer Rissbildung. Da die angewendete Technik sehr zeitaufwändig ist, sind Bambusbetten mit echter Klimaanpassung teurer, als ein Standardmodell aus dem Möbeldiscounter. Leider gibt es mittlerweile viele Händler, die mit diesem Attribut werben, ohne dass bei den Bambusbetten ein solches Verfahren angewendet worden wäre. Daher sollte man ausschließlich auf das Angebot eines Fachhändlers vertrauen und den einen oder anderen Euro mehr investieren. Dann kann man sich sicher sein, dass das Bambusbett über viele Jahre mit Stabilität, Robustheit und Langlebigkeit überzeugt.
Christina Klug