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Baldrian: Das entspannende Mittel aus der Natur

Autor: Medivendis | Erstellt am: 15.07.2011 | Gelesen: 445
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Baldrian ist ein eher unauffälliger Vertreter der Heilpflanzen!

Im Gegensatz zu den leuchtend gelben Blütenblättern der Arnika oder den zart lila farbenen Blüten des Lavendels mit seinem typischen Duft, ist Baldrian ein eher unauffälliger Vertreter der Heilpflanzen. Als eine der ältesten bekannten Heilpflanzen der Volksmedizin möchten wir Baldrian in diesem Ratgeber vorstellen.

Nicht nur die Benediktinerin Hildegard von Bingen setzte auf die heilende Wirkung des Baldrians. Auch Paracelsus und Hippokrates schätzten die vielfältige Wirkung dieser traditionsreichen Heilpflanze. Valeriana officinalis, wie Baldrian im lateinischen genannt wird, ist auch unter dem Namen Katzenkraut bekannt, aufgrund seiner anziehenden Wirkung auf Katzen.

Baldrian als Heilpflanze

In der Naturmedizin wird Baldrian angewendet bei Nervosität, Stress, Schlafstörungen, Migräne, und Magenkrämpfen. Fälschlicherweise wurde lange Zeit angenommen, dass Baldrian müde macht. Dies ist aber nicht richtig, denn Baldrian wirkt lediglich entspannend. Hervorgerufen wird diese entspannende Wirkung des Baldrians durch die in ihm enthaltene Valerensäure. Darüber hinaus enthält die Heilpflanze wertvolle ätherische Öle, sowie Alkaloide. Da Nebenwirkungen bei Baldrian nur selten vorkommen, er jedoch eine hohe Wirksamkeit besitzt, sollte Baldrian bei Schlafstörungen, chemischen Schlafmitteln vorgezogen werden. Wird Baldrian allerdings über einen längeren Zeitraum in sehr hoher Dosis eingenommen, kann dies dazu führen, dass Kopfschmerzen oder Verdauungsstörungen auftreten.

Herkunft und Erntezeit der Heilpflanze

Baldrian ist eine genügsame Pflanze, die nahezu in ganz Europa verbreitet ist. Am besten gedeiht Baldrian an feuchten Plätzen wie an Bachufern oder an Waldrändern. Als mehrjährige Staude wächst Baldrian jedes Jahr auf neue heran. Die zartrosa Blüten können zwischen Juli und August, die Wurzeln im Oktober gesammelt werden, wobei vornehmlich der getrocknete Wurzelstock in der Naturheilkunde Anwendung findet.

Weitere Informationen sowie den Ratgeber Gesundheit finden Sie unter www.arzneimittel.de.
 
 
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