Pfefferspray
Vor einiger Zeit stellten sich die Waldmitarbeiter in Schweden und anderen nordischen Ländern die Frage, wie man sich bei einem Angriff von einem
aggressiven Bären optimal verhalten kann. Zum einen sollte möglichst kein Mitarbeiter ernsthaft verletzt werden, zum anderen sollten die geschützten Bären möglichst nicht getötet werden. Damit schieden scharfe Waffen wie Pistolen sofort aus.
Ursache für die Überlegung war die Verletzung eines Waldmitarbeiters im März diesen Jahres. Nach diesem Vorfall in einer kleinen Gemeinde 200 km entfernt von Stockholm ließ die Behörde verschiedene Einsatzmöglichkeiten prüfen. Zuvor waren die Bären fast ausgerottet worden. Mittlerweile leben wieder über 2000 Bären in Schweden.
Die gestiegene Population freut die Naturfreunde. Allerdings bringt dies auch Probleme mit sich. Auch wenn Schweden ein nur dünn besiedeltes Land ist, konzentrieren sich die Bären gerne dort, wo es genügend Nahrung zu finden gibt. Dies sind unter anderen die dicht besiedelten Städte mit ihren Abfällen und Lebensmittelresten. Immer öfter scheuen die Bären nicht, sich den Menschen und ihren Bewohnern zu nähern.
Selbst Naturschützer können auf diese Form von Tierkontakt gerne verzichten. Denn fühlen sich Bären durch die Menschen bedroht, können sie aggressiv werden und zum Angriff übergehen. Das sehr schwere Verletzungen sind dann im Regelfall die Folge.
Diese Situation bringt neue Probleme mit sich, denn wie können die Bären im Zweifelsfall sicher und wirksam vertrieben werden? Auch in dieser Frage kam die Behörde zu der gleichen Lösungen wie bei den Waldarbeitern. Die Lösung kommt in diesem Fall aus Alaska. Dort wurden die Waldarbeiter schon vor Jahren mit den handelsüblichen Pfeffersprays ausgerüstet, erklärten die Experten von www.verteidigungsspray.net in einem Interview.
Auch wenn in Alaska andere Bärenarten zu finden sind wie in Schweden, so haben doch alle während eines gemeinsam. Sie mögen den scharfen Pfefferstrahl aus einem Abwehrspray überhaupt nicht. Geraten die Bären in einem Angriffsfall in Kontakt mit dem Pfefferspray nehmen sie sofort Reißaus. Diese Erfahrungen haben auch die Waldarbeiter in Alaska gemacht- und diese Erfahrung haben sie gerne an ihre Kollegen in Schweden weitergegeben.
Zwischenzeitlich hat die schwedische Behörde begonnen ihre Mitarbeiter mit Pfeffersprays auszurüsten. Der Wind im Außenbereich ist übrigens heutzutage kein Problem mehr. Zwischenzeitlich sind auch Pfeffersprays auf Gelbasis erhältlich. Dadurch ist der Strahl besonders windfest. Ein weiterer Vorteil ist die erhöhte Reichweite des Strahls. Damit kann zum Beispiel auch ein Bär in sicherer Distanz abgewehrt werden.
Tierschützer schätzen indessen den Umstand, dass die Bären durch den Einsatz nicht ernstlich verletzt werden. Nach circa spätestens 1 h lässt die Wirkung von ganz alleine nach. Der Bär hat keine langwierigen gesundheitlichen Probleme zu befürchten. Dies ist ein weiterer Vorteil des Pfefferspray ist gegenüber anderen Waffen.