Die Suche nach dem perfekten Baby-Namen lohnt sich, das belegt die BabyCenter Österreich Umfrage unter mehr als 900 UserInnen. 97,7% aller Eltern sind sich sicher, richtig gewählt zu haben. Das Hauptkriterium bei der Suche ist vor allem Einzigartigkeit, aber der Vorname muss auch zum Nachnamen passen und eine positive Bedeutung haben.Den perfekten
Vornamen für sein Kind zu finden, ist wie die Geschichte des in einen Frosch verwandelten Königssohnes: Man muss viele Frösche küssen bis man seinen perfekten Prinz findet. Denn über 97,7% aller Eltern in Österreich sind davon überzeugt, den perfekten Namen für ihr Kind gefunden zu haben. Das belegt eine Umfrage von BabyCenter Österreich unter mehr als 900 (werdenden) Eltern.
Sowohl drei Viertel aller Schwangeren als auch 90% aller werdenden Väter haben sich schon vor der Schwangerschaft zwischen einem und drei Namen für ihr Kind überlegt - doch da das nicht unbedingt dieselben sind, kommt es zu einem „Auswahlverfahren" bei den Eltern in spe. Immerhin ein Drittel aller Befragten warten lange damit - sie entscheiden sich erst in den letzten Schwangerschaftswochen. Etwa 11 % aller Eltern warten mit der Namensgebung, bis ihr Baby auf der Welt ist.
67,70 % aller (werdenden) Eltern sind fest davon überzeugt, dass ihre Namensentscheidung das spätere Leben ihres Kindes beeinflussen wird. Bei der Auswahl geht der Trend immer noch zur Einzigartigkeit eines Namens, aber er soll auch klanglich zum Nachnamen passen und eine besondere, interessante oder positive Bedeutung haben.
Ein Name soll auch bestimmte Eigenschaften widerspiegeln, die sich je nach Geschlecht des Kindes unterscheiden. Bei beiden steht Freundlichkeit und Leidenschaft (Buben: 54%, Mädchen :61,6%) an erster Stelle, so votierten die BabyCenter-Leserinnen und -Leser. Bei Buben wird sie gefolgt von Stärke (45,6%), die Individualität ganz knapp auf Rang drei verdrängt (45,4%). Bei Mädchen spielt Weiblichkeit die zweitwichtigste Rolle, gefolgt von Intelligenz.
Die Begeisterung für einen Zweit- und Drittnamen ist deutlich zurückgegangen, jedes zweite Kind bekommt nur einen einzigen Vornamen, bei denen, die mehrere haben, finden diese zu 80% nur auf offiziellen Dokumenten Erwähnung, werden aber im Alltag nicht verwendet.
Lange haben viele Eltern ein großes Geheimnis daraus gemacht, wie das Baby denn heißen soll. Oft wurde der Name erst nach der Geburt verraten. Immer mehr Eltern entscheiden sich heutzutage, die Welt nicht in Unwissenheit zu lassen - 69,5% teilen ihre Namensentscheidung schon vor der Geburt mit. Fragt sich nur, ob das so gut ist, denn immerhin haben fast 25% aller Eltern schon einmal die Erfahrung gemacht, dass man ihnen einen Babynamen "gestohlen" hat und die Suche von vorn beginnen musste.
Viele Eltern werden erst in einigen Jahren herausfinden, ob ihr Kind seinen Namen auch so perfekt findet wie sie selbst. Etwa die Hälfte (53,2 Prozent) ist in den ersten Lebensjahren Ihres Kindes davon überzeugt, dass auch ihm sein Name gefällt, die anderen wissen es einfach nicht. Aber immerhin waren sich 83,6 Prozent aller Eltern sofort nach der Geburt sicher, dass sie die richtige Wahl getroffen haben. Aber alles in allem lässt sich sagen: Die Mühen der Suche nach dem perfekten Namen lohnen sich!
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