Baby hat Schnupfen - Was tun?
Bei Schnupfen ist die Atmung des Kindes behinder, das Schnäuzen ist nicht möglich, und das Wohlbefinden ist stark eingeschränkt. Erfahren Sie, mit welchen Mitteln Sie Ihrem kleinen Engelchen wirksam helfen können, um den Schnupfen schnell zu verjagen.Hauptproblem des
Schnupfens bei Babys ist, dass das Atmen durch den Mund noch nicht möglich ist. Wird die Nase durch einen Schnupfen verstopft und schwellen die Schleimhäute an, hat das enorm unangenehme Folgen. Das Baby kann nur schlecht trinken, röchelt beim Atmen, schläft schlecht und wacht häufig wieder auf. Eine trockene Heizungsluft verschlechtert die Situation zusätzlich, da dadurch die Schleimhäute austrocknen und Fremdstoffe nicht richtig abgewehrt werden können.
Die typischen
Symptome des Schnupfens sind behinderte Nasenatmung, wässriger Schleim und heftiges Niesen. Sehr anfällig sind Babys für Schnupfen, wenn die Nasenschleimhaut durch trockene Raumluft oder zu niedrigen Temperaturen in ihrer Schutzfunktion beeinträchtigt ist. Sollte sich der Schnupfen über einen langen Zeitraum hinziehen, besteht sogar die Gefahr einer Mittelohrentzündung
Baby hat Schnupfen - Was kann ich tun?
Achten Sie darauf, dass Ihr Baby viel trinkt, besonders Muttermilch. Muttermilch hilft, Abwehrstoffe in den Körper deines Kindes zu leiten. Außerdem wird dadurch der Schleim dünnflüssiger und kann somit leichter abgestoßen werden. Ein paar Tropfen Muttermilch in das Näschen geträufelt bringen die Antikörper geradewegs zu den Schleimhäuten und helfen, den Schnupfen schneller zu vertreiben. Zusatzlich können Sie auch Kamillentee mit Traubenzucker verabreichen.
Auch Nasentropfen können helfen. Besonders vor dem Trinken sind Nasentropfen gut, da Ihr Baby sonst während dem Säugen Atemprobleme bekommt. Anschließend sollten Sie das verdünnte Sekret mittels einer Pipette aus der Nase absaugen, da Babys bekanntlich nicht alleine schnäuzen können. Vermeiden Sie jedoch, die Nasentropfen zu lange zu geben, da sich sonst ein Gewöhnungseffekt einstellt und die Schleimhäute per se anschwellen, weil sie auf Linderung durch die Nasentropfen "programmiert" sind.
Während der Nachtruhe sollten Sie den Oberkörper Ihres Babys leicht hochlagern, um die Atmung zu erleichtern. Ganz hervorragend funktioniert das mit einem zusammengerollten Handtuch unterhalb der Matratze. Feuchte Handtücher im Kinderzimmer bzw. Wasserschälchen auf den Heizkörpern oder Luftbefeuchter können helfen, die Luft feucht zu halten. Am Tage sollten Sie mit dem kleinen Wurm an die frische Luft gehen, sofern es die Witterungsbedingungen zulassen. Ebenso hilft Nasenspray auf Meersalzbasis, das speziell für Säuglinge konzipiert ist und Ringelblumensalbe wirkt bei Rötungen an der Nase.
Enrico Mertin
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