Honda Civic Hybrid im Profil Automagazin Test
Der Honda Civic Hybrid war eines der ersten Hybrid Fahrzeuge auf dem deutschen Markt. Ursprünglich Civic IMA (Integrated Motor Assist). Seit 2006 heißt er Civic Hybrid und ist inzwischen in der 2. Generation auf dem Markt. Die moderne Limousine mit sparsamer Elektromotorunterstützung gibt es ab 24.000 EURO. Der Autotest der Redaktion von
Der Civic Hybrid fährt in einer neuen Kategorie, was den Verbrauch angeht. Für einen Benziner mit Automatikgetriebe sind 4,6 Liter Super Benzin kombiniert mit Stadtverkehr und Autobahn bzw. Landstraße fast schon sensationell. Innerorts kann man sogar komplett elektrisch fahren. Bei einer Geschwindigkeit zwischen 35 und 48 km / h treibt allein die E-Maschine das Fahrzeug an. Das geht aber nur solange noch Energie in der Nickel-Metallhydrid-Batterie gespeichert ist. Diese lädt sich automatisch bei jedem Bremsvorgang oder beim Rollen wieder auf. Dazu unterstützt das Hybrid-System parallel mit beiden Motoren die Beschleunigung des Wagens. Damit kommt auch der verhältnismäßig kleine 1.3 Liter Benziner sehr gut in Schwung. Bei vollem Kickdown ist man in 12 Sekunden auf Tempo 100. So bleiben am Ende eine wirklich überzeugende Fahrleistungen, die in Verbindung mit der umweltfreundlichen Technologie für ein gutes Fahrgefühl in jeder Hinsicht sorgt. Die 109 g CO2-Ausstoß passen absolut in den Trend der müssen sich vor keiner der anderen „blue" „green" oder „eco" Technologie anderer Hersteller verstecken.
Vom Lenkverhalten bis zur Dämpfung kleinerer Schlaglöcher fährt man im Civic Hybrid gut in jeder Fahrsituation. Auf den Straßen in Hessen kam das Auto sehr gut zurecht. Für extrem sportlich ambitionierte Fahrer ist sicher die Benziner-Hatchback der bessere Civic. Aber mit der Hybrid-Limousine kontrolliert der Fahrer ebenfalls in jeder Situation den Wagen souverän und genießt zusätzlich den hohen Reisekomfort einer Mittelklasse-Limousine. Beinahe wie ein richtiges Elektrofahrzeug fühlt sich die CVT-Automatik des Honda an. Das stufenlose Schaltsystem setzt das Autos ohne merkbare Gangwechsel in Bewegung. Reine Elektrowagen fahren sich genauso, da sie über kein eigentliches Getriebe verfügen. Das führt allerdings beim Durchdrücken des rechten Beins zu lautem Aufheulen des Vierzylinder-Reihenmotors, der dann ohne Unterbrechung über 6000 Um /min dreht. Das ist gewöhnungsbedürftig. Unter dem Stricht bleibt ein sehr positiver Eindruck. Auch wenn, mit aktuellen Dieselmodellen von Audi oder VW sehr gute Altnativen für diesen Preis bereitstehen.