Der Entwickler an seinem Auto
Fast jeder Autofahrer kennt es: der Urlaub steht an und plötzlich will der Familienwagen nicht mehr so wie er soll. Man fährt in die Werkstatt, lässt alles reparieren und darf schon bald mit einer teuren Rechnung vorlieb nehmen. Doch woher soll man wissen, ob man schon seit Jahren zu viel bezahlt? Woher wissen, ob man seiner Werkstatt noch vertrauen kann?
Diese Fragen klärt ab sofort ein neues Vergleichsportal für Autoreparaturkosten (www.deine-autoreparatur.de).
Ein Student aus der Nähe von Dresden entwickelte dieses Projekt im letzten halben Jahr. „Ich wollte einfach wissen, was andere Autofahrer für Ihre Reparaturen bezahlen. Das Internet konnte mir zum damaligen Zeitpunkt keine Auskunft erteilen, sodass ich mich zur Informationsbeschaffung durch zahlreiche Foren quälen musste."
Stück für Stück setzte er daraufhin das neue Portal um. Dabei geht es wie schon erwähnt nicht um das Vermitteln von Werkstätten, sondern um das anonyme Vergleichen der einzelnen Kosten für verschiedene Reparaturen.
Außerdem kann man mit Hilfe des Portals herausfinden, bei welchem Kilometerstand bei anderen Usern welche Reparaturen anfielen. Somit ist es weiterhin möglich Rückschlüsse auf die Zuverlässigkeit von Gebrauchtwagen zu ziehen.
Das System im Hintergrund ist simpel: Jeder Nutzer reicht anonym seine letzten Reparaturrechnungen ein. Aus diesen Daten werde kompakte Datensätze generiert, welche für Jeden online gestellt werden. Mit jeder hinzugefügten Rechnung steigt demzufolge der abrufbare Datenumfang für alle Nutzer an. Alle Beteiligten ziehen ihren Nutzen.
Diese Webseite ist eine einmalige Möglichkeit, um sich vor überteuerten Werkstattrechnungen zu schützen und dem Autofahrer eine Möglichkeit zu geben, diese Kosten im Vorhinein einzuschätzen.
Mit diesem Wissen kann man sich gezielt eine günstige Werkstatt heraussuchen und damit deutlich die entsprechenden Kosten reduzieren.
Der Betrieber ist derzeit noch intensiv auf der Suche nach Sponsoren um das Projekt weiter auszubauen. Momentan werden alle finanziellen Mittel noch privat eingebracht. „Ich hoffe, dass das Projekt im nächsten halben Jahr weiterhin so wächst.", sagt der Erfinder zielsicher.
von Paul Winkler