Mobilität ist seit vielen Jahrzehnten kein Luxusgut mehr und wer einmal für einen Tag sein Auto in der
Autowerkstatt stehen hatte, weiß mit welchen Problemen der spontane Verlust der eigenen Mobilität einher gehen kann. Nicht nur für den Einkauf und die jährliche Urlaubsreise ist ausreichende Mobilität ein unabdingbarer Faktor, selbst für die eigene berufliche Existenz kann nicht darauf verzichtet werden, den Arbeitsplatz regelmäßig zu erreichen. Es gibt Menschen, die möchten hierbei nicht auf ihr eigenes Pkw verzichten, andere sehen ihre Mobilität im öffentlichen Verkehrsmittel gesichert.
Doch welcher Option gehört die Zukunft? Ständig steigende Kraftstoffpreise und der bevorstehende Klimawandel lassen Zweifel laut werden, ob das eigene Auto auch in Zukunft noch der Haushaltskasse zugemutet werden sollte oder ob der Umstieg auf Bahn und Bus nicht etwa die zeitgemäßere Variante der Mobilität werden könnte. Auch möchten viele Menschen nicht durch ihren mobilen Ansatz eine allzu große Mitverantwortung an kommenden Naturkatastrophen tragen. Doch auch die öffentlichen Verkehrsmittel müssen immer wieder neu bewertet werden. Abgesehen von der Tatsache, dass Bahn wie Bus sich die selben umweltgefährdenden Kraftstoffe teilen, die auch vom privaten Pkw beansprucht werden, lässt sich nur schwer vorhersagen, in welcher Weise sich die das öffentliche Verkehrsnetz in der Zukunft entwickeln wird.
Insbesondere die anstehende Privatisierung der Bahn lässt viel Raum für Spekulationen, in wie weit gerade im ländlichen Raum nur wenig rentable Bahnstrecken auch in Zukunft verfügbar bleiben und von Menschen, die sich ggf. von ihrem eigenen Auto verabschiedet haben, genutzt werden können. Nicht allein aus diesem Grund entscheiden sich auch viele Menschen dafür, sich nicht gänzlich vom eigenen Pkw zu verabschieden, sondern sich bevorzugt im
Autohaus einmal die umweltfreundlicheren Automodell anzusehen.
Andreas Mettlerpresse@mettlerweb.de