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Autismus: Symptome, Behandlung & Therapien bei Autismus

Autor: kasakscha | Erstellt am: 19.02.2010 | Gelesen: 2233
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Autismus ist nicht heilbar, aber die verschiedenen Symptome können gelindert werden.

Autismus bei kindern
Autismus bei kindern
Das Wort "Autismus" (auch: Asperger Syndrom) kommt aus dem Griechischen. „Autos“ heißt selbst. bedeutet die Absonderung der Assoziationen von der Erfahrung, das Ignorieren der realen Beziehungen. Am Anfang wurde der Autismus als eine Besonderheit des Denkens der schizophrenen Patienten betrachtet, die von der Realität flüchteten.

L.Kanner, ein Psychiater aus der Schweiz, gab im Jahre 1943 als erster eine ganzheitliche Beschreibung des Syndroms, das in der psychiatrischen Kinderpraxis beobachtet wurde. Er sprach nun vom frühen Kinderautismus. Es ist die Unfähigkeit der Kinder von der Geburt an, mit anderen Menschen zu kommunizieren, in bestimmten Situationen entsprechend zu reagieren. Am Anfang zählte Kanner diese Besonderheit für eine Kinderform der Schizophrenie, später suchte er die Gründe in der Affektsphäre oder im Kreis der organischen Störungen.

Die Gründe des Autismus

Einige Gelehrte sehen den Grund des Autismus in der Pathologie der Schwangerschaft, der Schädelhirntraumata und der Infektionen. Es gibt auch die Meinung, dass der Autismus infolge der angeborenen Dysfunktion des Gehirns entsteht. Es kann auch an der angeborenen emotionalen Zerbrechlichkeit liegen. Also das Kind entwickelt von der Geburt an eine bestimmte Persönlichkeitsstruktur, die auf dem totalen Schutz basiert, auf dem Autismus. Und das zerstört den ganzen Prozess der nachfolgenden psychologischen, intellektuellen, emotionalen Entwicklung.

Fortschritte des Kindes

Allmählich kann das Kind Fortschritte machen, es entwickelt manchmal enge und feste Beziehungen zu den Eltern, den Geschwistern. Viele Kinder in der vorschulischen Phase können sich sehr ändern. Es verbessert sich ihre soziale Anpassung. Das Kind kann ein Gespräch besser wahrnehmen und Kontakte knüpfen, aber es fehlt immer noch die Gegenseitigkeit in den Beziehungen. Bei den anderen Kindern verbessert sich die soziale Entwicklung erst später.

Autismus im Teenager-Alter

Die verhältnismäßig große Gruppe der Menschen mit dem Autismus geht durch die Teenager-Periode mit kleinen Schwierigkeiten und ohne irgendwelche besonderen Errungenschaften in der sozialen Sphäre. Aber bei 40 % der Menschen, gerade im Teenager-Alter, wird eine Verschlechterung des Zustandes beobachtet, die Steigerung der Symptomatologie. Zum erwachsenen Alter entwickeln sich die individuellen Modelle des Verhaltens und der Wechselwirkung. Einige sind sehr verschlossen, vermeiden Kontakte mit vielen Menschen, andere suchen Kontakte hingegen, aber machen es auf eine besondere Weise. So kann ihre aktive Handlung häufig nicht verstanden werden.

Die Prognose

Die Prognose hängt von der Schwere der autistischen Erscheinungsformen ab. Es ist bekannt, dass beim Verzicht auf die Heil-Korrekturhilfe, bis zu 70 % der Kinder mit Autismus einfach Invaliden werden und ständige Hilfe brauchen. Der frühe Anfang der Heil-Korrekturveranstaltungen verbessert wesentlich die Prognose.

Die Behandlung des Autismus

Man kann eine medikamentöse Therapie durchführen. Die stationäre Behandlung des Kindes mit Autismus sollte möglichst nicht langwierig sein. Gewöhnlich sind diese Kinder dann lange Zeit ohne Eltern, das heißt, es entsteht eine Trennung. Das ist dann eine zusätzliche, häufig sehr starke Verletzung für das Kind.
Es ist eine komplexe Arbeit mit dem Kind wichtig, die eine pädagogische Einwirkung, musikalische Beschäftigungen und unbedingt die Psychotherapie einschließt.

Psychotherapie

Psychotherapie ist ein sehr wichtiges Mittel bei dem Autismus. Sie wirkt auf die emotionalen Probleme des Kindes ein, hilft den vollwertigen Kontakt mit der Umgebung herzustellen. Es werden tiefe psychologische Barrieren, Ängste überwunden. Die Ängste sind bei allen Kindern mit Autismus vorhanden, wenn das Kind darüber auch nicht spricht, sich nicht beklagt. Es sind sehr frühe Ängste, die mit Emotionen verbunden sind, mit der Wahrnehmung der Welt. Der Autismus ist ein totaler Schutz, der sich auf die ganze emotionale und psychologische Entwicklung des Kindes negativ auswirkt. In Zusammenhang damit, dass der Autismus eine sehr frühe Störung der Entwicklung ist, wird die Psychotherapie auch ein langwieriger Prozess sein.
 
 
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