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AUSTRALIEN - ASIEN! Gesund durch den Urlaub!

Autor: michaelwnuk | Erstellt am: 28.03.2009 | Gelesen: 3396
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Australien und Asien lockt viele Globetrotter an. Die Bildagentur Combipix gibt Ihnen verschiedene Hinweise, worauf Sie bei Ihrer Reise achten sollten.

Michael Wnuk / Fotoagentur Combipix
Michael Wnuk / Fotoagentur Combipix
Autor: Michael Wnuk

Australien und viele Länder Asiens sind jedes Jahr aufs neue das Ziel von Fernreisenden. Vieles gilt es zu entdecken. Aber leider kann sich ein Tourist auch vieles an Krankheiten gerade in Asien einfangen. Wir geben Ihnen einige wichtige Hinweise für Ihre Gesundheit mit. Eine Schöne Reise - Ihr Combipix Team!

Unser Anliegen mit dem Thema „Gesundheit" ist es nicht Ihre Urlaubsvorfreude zu mindern oder Ihnen Ihre Reisevorhaben auszureden. Combipix möchte lediglich, dass bei Ihnen keine Erkrankungen, sondern nur schöne Erinnerungen, viele Souvenirs und natürlich viele einzigartige Urlaubsfotos zurückbleiben.

Wichtiger Hinweis:
Die abgebildeten Karten und Texte über Hepatitis A und B, Malaria, Typhus, Diphtherie stellen nur einen Anhaltspunkt über die Verbreitung von den erwähnten Viruserkrankungen dar. Die Karten haben nicht den Anspruch, neuesten Forschungsergebnissen oder Verbreitungsdaten über diese Erkrankungsarten aufzuzeigen.

Die Informationen der Fotoagentur Combipix ersetzen auf keinen Fall ein Gespräch zwischen Ihnen und Ihrem Arzt Ihres Vertrauens, da letztendlich nur dieser verlässliche und aktuelle Daten über die einzelnen Erkrankungen, Präventionsmöglichkeiten und angebrachte Verhaltensweisen bei einer Infektion an Sie weitergeben kann.


Thrombose

Dieser Bericht soll einführende Informationen zum Thema „Thrombose" geben. Die Texte wurden von Redakteuren unserer Reiseabteilung verfasst. Sollten Sie Durchblutungsstörungen und einen langen Flug vor sich haben und noch nie mit Ihrem Arzt über diesen Punkt gesprochen haben, bittet die Fotoagentur Combipix Sie eindringlich, den Arzt Ihres Vertrauens aufzusuchen, um von diesem auf Sie persönlich zugeschnittene Hinweise zu bekommen.

Thrombose, ein wachsendes Problem:
Jahr für Jahr steigt die Zahl der Menschen, die aufgrund von Thrombose sterben. Mediziner führen den Anstieg auf falsche Ernährung, ältere Gefäßsysteme, die Folge von Operationen, zu wenig Sport, Einnahme der Anti-Babypille oder Gewalteinwirkungen zurück. Die häufigsten Todesfälle kommen durch eine Lungenembolie zustande, die durch eine Thrombose ausgelöst wird.

Wer sollte vor Flügen gegen Thrombose Vorkehrungen treffen?

  • Personen, die bereits eine Thrombose hatten.
  • Schwangere
  • über 60 -jährige
  • Schwergewichtige
  • Personen, die regelmäßig Medikamente einnehmen
  • Personen mit Herzerkrankungen
  • Personen mit Gipsverband
  • Personen mit Operationen an den Beinen

Wie sollten Sie sich auf längeren Flügen verhalten?

  • viel Wasser trinken!
  • den Gang auf und ab gehen (Achtung vor Luftlöchern …)!
  • während des Sitzens Beingymnastik machen!
  • wenig Alkohol trinken!
  • Thrombose–Strümpfe!
  • Heparinspritzen!

Sie haben angeschwollene Beine? Kein Grund zur Panik!

  • Dicke Beine wird man während eines längeren Flugs fast immer bekommen. Diese Verdickungen werden aber nach einer Landung normal vom Körper abgebaut.
  • Pro Jahr sterben nach Schätzungen weltweit ca. 20 Personen, die aber nach Meinung von verschiedenen Medizinern bereits mit einer Thrombose das Flugzeug bestiegen.


Hepatitis A

Hepatitis ist eine Leberentzündung. Am häufigsten wird man den Hepatitis A Virus in Afrika, Asien und dem Südamerikaraum vorfinden. Aber auch in Mittelmeerstaaten und sogar in Deutschland kommt dieser Virus vor und jährlich werden immer wieder Menschen infiziert. Am häufigsten wird dieser Virus durch Wasser oder Lebensmittel übertragen. Kleinste Überreste von Ausscheidungen infizierter Personen können auch als Infektionsherd vorkommen, da der Virus sehr hartnäckig ist.

Übersicht über gefährdete Gebiete:

Wie merken Sie, dass Sie sich infiziert haben?
Ein bis drei Monate nach der Infizierung treten Grippesymptome auf, die meist ihren Abschluss in den gut erkennbaren Hinweisen auf eine Infizierung finden. Die anschließenden Symptome ist Gelbsucht, die auf eine Erkrankung der Leber hinweisen (Gelbfärbung der Augen, Schleimhäute und im fortgeschrittenen Stadium eine Gelbfärbung der Haut).

Was können Sie tun, um sich gegen Hepatitis A zu schützen?
Sie können sich gegen diese Viruserkrankung impfen lassen. Die Impfung umfasst mehrere Impfungen. Suchen Sie bitte rechtzeitig vor Ihrer Abreise (mehrere Monate zuvor), Ihren Arzt des Vertrauens auf, um mit diesem über eine Impfung zu sprechen.

Führt Hepatitis A zum Tod?
Nicht unbedingt. Wie bei vielen Krankheiten, überwinden jüngere Menschen diese Infektion besser als ältere Menschen. Das Schwierige an der Hepatitis B Erkrankung ist, dass diese Art der Viruserkrankung chronisch werden kann. Ältere Personen haben größere Probleme mit einer Infektion fertig zu werden. In Deutschland sind wir aber in der glücklichen Lage, dass aufgrund der Behandlungsmöglichkeiten nur ein kleiner Teil der Erkrankungen bei älteren Leuten tödlich verläuft.

Wie verläuft eine Impfung?
Ihr Arzt wird Ihnen insgesamt drei Spritzen verabreichen. Die ersten beiden Spritzen werden in einem Abstand von 1 – 2 Monaten injiziert. Eine dritte Impfung erfolgt dann mehrere Monate nach diesem ersten Injektionsvorgang. (Fragen Sie bitte Ihren Arzt zum genaueren Ablauf einer Impfung!)

Die Fotoagentur Combipix weist Sie als Touristen noch einmal darauf hin, dass eine Infektion mit Hepatitis A selbst in den weiß markierten Gebieten nicht ausgeschlossen werden kann! Sollten Sie in eines der rot oder hellrot eingefärbten Gebiete verreisen, bitten wir Sie, Ihren Arzt des Vertrauens rechtzeitig (mehrere Monate vor Abflug) vor der Abreise zu einem Gespräch aufzusuchen.


Hepatitis B

Hepatitis B ist eine Leberentzündung. Am häufigsten wird man den Hepatitis B Virus in Afrika, Asien und im Südamerikaraum vorfinden. Aber auch in Mittelmeerstaaten und sogar in Deutschland kommt dieser Virus vor und jährlich werden immer wieder Menschen infiziert.
Am häufigsten wird dieser Virus durch Körperflüssigkeiten (Sperma, Speichel und Blut) übertragen. Hepatitis B kann leider ein chronischer Begleiter des Infizierten werden! Der Virus kann bei engem Kontakt zu Einheimischen auf die gefährdeten Personen übertragen werden. Der Hepatitis B Virus ist ein sehr ansteckender Virus!

Übersicht über gefährdete Gebiete:

Wie merken Sie, dass Sie sich infiziert haben?
Ein bis drei Monate nach der Infizierung treten Grippesymptome auf, die meist ihren Abschluss in den gut erkennbaren Hinweisen auf eine Infizierung finden. Die anschließenden Symptome ist Gelbsucht, die auf eine Erkrankung der Leber hinweisen (Gelbfärbung der Augen, Schleimhäute und im fortgeschrittenen Stadium eine Gelbfärbung der Haut).

Was können Sie tun, um sich gegen Hepatitis B zu schützen?
Sie können sich gegen diese Viruserkrankung impfen lassen. Die Impfung umfasst mehrere Impfungen. Suchen Sie bitte rechtzeitig vor Ihrer Abreise (mehrere Monate zuvor), Ihren Arzt des Vertrauens auf, um mit diesem über eine Impfung zu sprechen.

Führt Hepatitis B zum Tod?
Nicht unbedingt. Wie bei vielen Krankheiten, überwinden jüngere Menschen diese Infektion besser als ältere Menschen. Das Schwierige an der Hepatitis B Erkrankung ist, dass diese Art der Viruserkrankung chronisch werden kann. Ältere Personen haben größere Probleme mit einer Infektion fertig zu werden. In Deutschland sind wir aber in der glücklichen Lage, dass aufgrund der Behandlungsmöglichkeiten nur ein kleiner Teil der Erkrankungen bei älteren Leuten tödlich verläuft.

Wie verläuft eine Impfung?
Ihr Arzt wird Ihnen insgesamt drei Spritzen verabreichen. Die ersten beiden Spritzen werden in einem Abstand von 1 – 2 Monaten injiziert. Eine dritte Impfung erfolgt dann mehrere Monate nach diesem ersten Injektionsvorgang. (Fragen Sie bitte Ihren Arzt zum genaueren Ablauf einer Impfung!)

Die Fotoagentur Combipix weist Sie als Touristen noch einmal darauf hin, dass eine Infektion mit Hepatitis B selbst in den weiß markierten Gebieten nicht ausgeschlossen werden kann! Sollten Sie in eines der rot oder hellrot eingefärbten Gebiete verreisen, bitten wir Sie, Ihren Arzt des Vertrauens rechtzeitig (mehrere Monate vor Abflug) vor der Abreise zu einem Gespräch aufzusuchen.


Malaria

Malaria ist eine Erkrankung, die über die weibliche Anopheles Stechmücke übertragen wird. Diese Mückenart tritt nicht nur in Sümpfen oder im Regenwald auf, sondern in viel mehr Gebieten, als man zuerst vermuten mag (Hotelpool, …). Die Mücken sind meistens in den Abend / Nachtstunden aktiv. Eine zu spät erkannte Malaria Erkrankung kann tödlich verlaufen!

Überblick über gefährdete Gebiete:

Wie merken Sie, dass Sie sich infiziert haben?
Eine geringe Zeit nach der Infizierung treten Grippesymptome auf, die meist ihren Abschluss in den gut erkennbaren Hinweisen auf eine Infizierung finden (Schüttelfrost, Hustenanfälle, Kopf- Gliederschmerzen). Sicher kann sich der einzelne aber erst nach einer Untersuchung seines Blutes sein.

WICHTIG: Malaria kann selbst noch nach einem Jahr nach Ihrem Urlaub ausbrechen. Sollten Sie also diese Symptome haben, bitten wir Sie unverzüglich Ihren Arzt des Vertrauens aufzusuchen und ihn auch über den Aufenthalt im Urlaub zu unterrichten!

Was können Sie tun, um sich gegen Malaria zu schützen?
Einen absoluten Schutz (wie eine Impfung) gegen Malaria gibt es nicht.

Befestigen Sie ein Moskitonetz über Ihrem Bett, wenn Sie sich in einem der gefährdeten Gebiete aufhalten. Gehen Sie nach dem Sonnenuntergang nicht mehr in die Nähe von Gewässern oder sonstigen Lebensbereichen von Mücken. Tragen Sie nach dem Sonnenuntergang langärmlige weiße Kleidung, um schneller mögliche Mücken auf Ihrem Arm, Bein, … zu erkennen. Reiben Sie freie Hautstellen mit Mücken abweisenden Mitteln (Autan, …) ein.

Sie können sich gegen diese Viruserkrankung impfen lassen. Die Impfung umfasst mehrere Impfungen. Suchen Sie bitte rechtszeitig vor Ihrer Abreise (mehrere Monate), Ihren Arzt des Vertrauens auf, um mit diesem über eine Impfung zu sprechen.

Führt Malaria zum Tod?
Eine zu spät behandelte Malariaerkrankung kann zum Tod führen. Suchen Sie daher bitte bei einem Auftreten von Malariasymptomen (Grippe, Schnupfen, Fieber, Schüttelfrost, Gelenkschmerzen, Hustenreiz) selbst ein Jahr nach Ihrer Rückkehr noch einen Arzt auf. Erzählen Sie dem Arzt gezielt von Ihrem Urlaub in den Tropen.

Gibt es Vorsorgmöglichkeiten gegen Malaria?
Es gibt verschiedene Medikamente, dessen Schutz aber niemals 100 % ist. Diese Medikamente unterscheiden sich in den unterschiedlichen Einnahmeintervallen und Einnahmezeiten. Sprechen Sie bitte unbedingt vor der Abreise mit Ihrem Arzt über Ihr Reiseziel!


Typhus

Am häufigsten wird man den Typhus Erreger in Afrika und Asien vorfinden. Aber auch in Deutschland kommt es immer wieder zu Infektionen. Am häufigsten wird der Erreger durch Stuhl, Trinkwasser oder kontaminierte Lebensmittel übertragen. Typhus kann dabei leider ein lebenslanger Begleiter des Infizierten werden!

Überblick über gefährdete Gebiete:

Wie merken Sie, dass Sie sich infiziert haben?
In den ersten Wochen steigt Ihre Temperatur, Kopfschmerzen und ein ständiges Durstgefühl kommen hinzu. Der Infizierte bekommt Verstopfungen und nach zwei Wochen ist eine Temperatur von um die 40 Grad wahrscheinlich. Nach 21 Tagen plagt den Infizierten ständiger Durchfall und Übelkeit. Es drohen weitere Komplikationen, von denen wir hier nur Kreislaufversagen, Darmblutung und Darmdurchbruch nennen wollen.

Was können Sie tun, um sich gegen Typhus zu schützen?
Sie können sich gegen diese Erkrankung impfen lassen. Die Impfung umfasst eine Impfung. Suchen Sie bitte rechtzeitig vor Ihrer Abreise (mehrere Monate vorher), Ihren Arzt des Vertrauens auf, um mit diesem über eine Impfung zu sprechen.

Sollten Sie aber in eines der dunkelgelb oder hellgelb eingefärbten Gebiete verreisen, bitten wir Sie, Ihren Arzt des Vertrauens rechtzeitig (mehrere Monate vor Abflug) vor der Abreise zu einem Gespräch aufzusuchen. Selbst in den weiß markierten Bereichen, kann eine Typhus- Erkrankung NIE zu 100 % ausgeschlossen werden.


Diphtherie

Diphtherie ist eine Krankheit, die zu verschiedenen Zeiten in Europa kursierte und auch Menschenleben forderte. Sie kommt am häufigsten in armen Ländern der Dritten Welt vor. In Europa kommt Sie nur noch selten vor. In jüngster Zeit wird aber ein starkes Ansteigen der Infiziertenzahlen in Russland verzeichnet.

Diphtherie ist eine durch Bakterien ausgelöste Infektionskrankheit und ist akut ansteckend. Die Diphtherie – Bakterien produzieren ein Gift, das die Schleimhäute angreift und zerstört. Die Bakterien setzen sich häufig im Nasen und Rachenraum fest. Im schlimmen Fällen greift das produzierte Gift den Herzmuskel, die Nieren und das Nervengewebe an. Die Ansteckung erfolgt per Tröpfcheninfektion oder direkten Körperkontakt mit infizierten Personen.

Überblick über gefährdete Gebiete:

Wie merken Sie, dass Sie sich infiziert haben?
Nach zwei bis drei Tagen der Infektion ist im Nasen- Rachenraum ein grauer Belag zu erkennen. Dieser Belag lässt sich nicht abwischen. Nach drei bis fünf Tagen können Halsschmerzen und Schluckbeschwerden hinzukommen. Sollten die Bakterien auf den Kehlkopf übergehen, können schwere Komplikationen auftreten.

Als weitere Symptome werden von Medizinern angegeben: aufsteigendes Unwohlsein und in fortgeschrittenen Stadium Fieber, Frösteln, Appetitlosigkeit, Erbrechen und Kopfschmerzen. Gerade der Kreislauf von Kindern wird sehr geschwächt, sodass das die Haut des Kindes eine matte und blasse Farbe annehmen kann.

WICHTIG: Nur ein Arzt kann feststellen, ob es sich um eine Diphtherieerkrankung handelt oder nicht. Für eine Genesung ist es absolut notwendig, möglichst früh einen Arzt aufzusuchen! Sollten Sie an Diphtherie erkrankt sein, wird der Arzt Sie sehr wahrscheinlich ins Krankenhaus einweisen, da nur in dortiger Steriler Umgebung man der Erkrankung angemessen begegnen kann.

Was können Sie tun, um sich gegen Diphtherie zu schützen?
Impfen lassen ist die einzig gute Verhaltensweise um sich zu schützen! Sie können sich gegen diese Viruserkrankung impfen lassen. Die Impfung umfasst mehrere Impfungen. Suchen Sie bitte rechtszeitig vor Ihrer Abreise (mehrere Monate), Ihren Arzt des Vertrauens auf, um mit diesem über eine Impfung zu sprechen.

Führt Diphtherie zum Tod?
Die Todesrate liegt bei Kindern (1 bis 5 Jahre alt) bei etwa 5% und bei Erwachsenen (über 40 Jährigen) bei etwa 20%.

Gibt es Vorsorgmöglichkeiten gegen Diphtherie?
IMPFUNG! Das am häufigsten angewendete Impfverfahren umfasst drei Impfungen. Nach jeweils 10 Jahren sollte man dann den Diphtherieschutz auffrischen. Der Impfschutz baut sich auch hier wieder über längere Zeit auf, sodass Sie bitte mehrere Monate vor Ihrem Abflug ihren Arzt aufsuchen sollten, um mit diesem über den weiteren Impfvorgang für Sie und Ihre Kinder zu sprechen.

Die Fotoagentur Combipix weist Sie als Touristen noch einmal darauf hin, dass eine Infektion mit Diphtherie selbst in den grün markierten Gebieten nicht 100% ausgeschlossen werden kann! Sollten Sie in eines der rot oder hellrot eingefärbten Gebiete verreisen, bitten wir Sie, Ihren Arzt des Vertrauens rechtzeitig (mehrere Monate vor Abflug) vor der Abreise zu einem Gespräch aufzusuchen.


Virusgrippe

Am häufigsten wird man den Erreger in Afrika und Asien vorfinden und wird wie ein ungefährlicher Schnupfen per Tröpfcheninfektion weitergereicht.

Wie merken Sie, dass Sie sich infiziert haben?
In den ersten Wochen steigt Ihre Temperatur und der Infizierte bekommt starke Kopf- und Gliederschmerzen. Vor allem bei Kindern kommen Durchfall und Erbrechen hinzu. In der zweiten Woche kann die schwere Erkrankung der Virusgrippe weitere Komplikationen wie Mittelohrentzündungen und akute Herz- Kreislaufprobleme mit sich bringen.

Was können Sie tun, um sich gegen Virusgrippe zu schützen?
Sie können sich gegen diese Erkrankung impfen lassen. Die Impfung umfasst eine Impfung (für Kinder unter bestimmten Bedingungen zwei, innerhalb von zwei Wochen). Suchen Sie bitte rechtzeitig vor Ihrer Abreise (mehrere Monate vorher), Ihren Arzt des Vertrauens auf, um mit diesem über eine Impfung zu sprechen.


Giftige – und gefährliche Tiere

Australienreisende sollten sich im Klaren sein, dass sie ein Land besuchen, in denen die giftigsten Tiere dieser Welt ihren Lebensraum haben. Giftige Spinnen, Schlangen und Skorpione sind genau so in Australien zu finden wie Krokodile, Haie und der Box Jelly Fish bzw. Marine Stingers (Feuerqualle).

Die Reiseredakteure der Fotoagentur Combipix bitten Touristen, die das „rote Zentrum" in Australien besuchen, einfache Schutzmaßnahmen wie: Auto geschlossen halten, Schuhe vor dem Anziehen ausschütteln, Schlafsack vor dem Schlafen ausschütteln usw. einzuhalten und nie alleine zu reisen. Wichtige Verhaltensregeln hält dabei jeder gute Reiseführer parat. Als guten Reiseführer empfiehlt die Fotoagentur Combipix unter anderem die Reiseführer von „lonley Planet", „Iwanowski's" Reisen, Baedeker oder Marco Polo.

Touristen, die nur in den Küstenregionen unterwegs sind, sollten sich nicht zu große Sorgen machen. Die gut ausgebaute Infrastruktur der Küstenregion, hat zur Folge, dass bei Problemen helfende professionelle Einsatzkräfte schnell vor Ort sind und Gegenmaßnahmen einleiten können.


Salmonellen

Viele haben schon von Salmonellen gehört, aber nur wenige haben sich genauere Gedanken darüber gemacht, wo sie Gefahr laufen, sich diese Bakterien einzufangen. Gerade wenn Sie sich in einem südländischen Urlaubsland selber versorgen, steigt das Gefahrenpotential an. Mit diesen Texten möchte die Reiseredaktion der Fotoagentur Combipix Ihnen einführende Hinweise in die Salmonellenproblematik geben.

Was sind Salmonellen für Erreger?
Salmonellen sind eine durch Keime hervorgerufene Bakterieninfektion. Diese Bakterien befinden sich auf Lebensmitteln und im Trinkwasser, sowie auf Reinigungsmaterialien wie Küchenschwämmen, Küchenlappen, Schneidebrettern, Küchenbürsten und Handtüchern. Es gibt unterschiedliche Arten von Salmonellen Bakterien. Je nach Bakterie tritt beim Menschen eine „kleine Lebensmittelvergiftung" oder aber eine schwere Fiebererkrankung mit starker Darmbeteiligung auf. Salmonellen befallen Menschen beider Geschlechter und aller Altersgruppen. Infizierte Personen scheiden bei jedem Stuhlgang sehr viele Bakterien aus.

Wie merke ich, dass ich infiziert bin?
Je nach Salmonellenart können Symptome wie eine leichte Magenverstimmung auftreten oder ein Unwohlsein, das eine fortlaufende, u. U. schnelle Verschlechterung der körperlichen Verfassung zur Folge hat. Suchen Sie bitte auch in Ihrem Urlaubsland bei mehrtägigem Unwohlsein sofort einen Arzt auf!

Was können Sie tun um sich gegen Salmonellen zu schützen?

1.) HYGIENE der Person:
Der wichtigste Schutz gegen Salmonellen ist „Hygiene". Waschen Sie sich vor jeder Essenszubereitung Ihre Hände (gründlich einseifen)! Die Bakterien werden aber auch in großer Anzahl über Stuhl und Urin ausgeschieden, sodass Sie sich nach jedem Toilettengang gründlich die Hände waschen sollten.

2.) HYGIENE von Bestecken, Handtüchern, Schwämmen, usw.:
Salmonellen finden einen guten Nährboden in Schwämmen, Geschirrbürsten, Geschirrtüchern, Handtüchern, Messern und Schneidebrettern. Achten Sie darauf, dass Sie Schwämme, Geschirr- / Handtücher bei mindestens 60 Grad waschen. Geschirrbürsten und Schneidebretter sollten in der Geschirrspülmaschine immer wieder mit gewaschen werden. Besondere Salmonellenherde sind: Eier, sämtliches Geflügelfleisch, Schalen, Wild- / Weichtiere und Milchprodukte.

3.) HYGIENE von Lebensmitteln:

  • Waschen Sie frisch gekaufte Eier ab und bewahren Sie diese im Kühlschrank so auf, dass sie mit keinen anderen Lebensmitteln in Berührung kommen!
  • Achten Sie darauf, dass die Kühlkette zwischen Supermarkt und heimischem Kühlschrank nicht zu lange unterbrochen wird (gerade bei Eiern, Milchprodukten!)!
  • Sollten Sie Geflügelfleisch auftauen, achten Sie bitte darauf, dass das Fleisch nicht lange im Tau- wasser steht, und dass dieses Tauwasser mit keinen anderen Lebensmitteln in Berührung kommt!

4.) Verhaltensanweisungen für die Zubereitung von Lebensmitteln:

  • Benutzen Sie für Fleischzubereitungen und Gemüsevorbereitungen getrennte Messer und Schneideunterlagen!
  • Verwenden Sie Kunststoff – Schneideunterlagen, da die Fasern der Holzbretter Salmonellen eher aufnehmen können!
  • Wechseln Sie Trockentücher und Schwämme mehrmals im Monat. Waschen Sie Abwaschbürsten mindestens einmal pro Monat mit dem Geschirr zusammen in der Geschirrspülmaschine!
  • Verzehren Sie Lebensmittel wie Mayonnaise, Mett, Geflügel, eierhaltige Speisen ohne lange Kühlzeiten nach dem Einkauf.
  • Fleisch sollte gut durchgebraten sein und auf über 70 Grad erhitzt werden!

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Wichtig ist bei einer Salmonelleninfektion, dass dem Infizierten möglichst schnell Antibiotika und viel Flüssigkeit zugeführt werden.
Gerade bei älteren Menschen und Babys ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sehr wichtig.

Ein Verdacht auf eine Salmonellenerkrankung oder eine Infektion müssen in der Bundesrepublik dem Gesundheitsamt gemeldet werden. Personen, die in Schulen, Kindergärten oder anderen lebensmittelverarbeitenden Betrieben arbeiten, dürfen bereits bei einem Verdacht auf eine Salmonelleninfektion nicht mehr zur Arbeit erscheinen.

Führt eine Salmonelleninfektion zum Tod?
Bei Menschen mit schwächerem Immunsystem (älteren Personen oder solche, die an anderen Krankheiten leiden) kann eine Salmonelleninfektion tödlich verlaufen.

Feuerquallen
Man hört leider in den letzten Jahren immer häufiger, dass es an spanische Küsten Quallenplagen gibt. Glaubt man verschiedenen wissenschaftlichen Berichten, werden solche Plagen leider zunehmen. In den Tagen als unsere Reiseredakteure auf Mallorca unterwegs waren, kam es wieder vor, dass Kinder schmerzhafte Begegnungen mit Feuerquallen machten.

Nun was tun wenn Sie oder Ihr Kind eine Feuerqualle erwischt?
Oftmals bleiben einige Tentakel der Qualle an der Haut kleben. Das sofortige abziehen dieser Tentakel ist dabei die schlechteste Lösung.

Das richtige Verhalten der Erstversorgung am Strand beinhaltet vier Schritte:
1. Schritt: NICHT mit den Fingern die Tentakel entfernen oder gereizte Hautgebiete kratzen.
2. Schritt: Spülen Sie mit Meerwasser oder besser noch Essig über die Tentakel und Hautbereiche.
3. Schritt: Reiben Sie die betroffenen Hautgebiete mit Strandsand ein und lassen Sie den nassen Sand antrocknen.
4. Schritt: Schaben Sie den getrockneten Sand + Tentakel ab (z.B. mit einer Kreditkarte).

Reiseapotheke - So viel Platz muss sein!
Jeder Reisende sollte je nach Reiseziel eine Reiseapotheke mit dabei haben. Diese sollte auf alle Fälle Medikamente gegen: Magen- Darm / Durchfallbeschwerden, Fieber, Sonnenbrand, Kreislaufstörungen und Insektenstiche enthalten. Darüber hinaus sollten folgende Dinge nicht fehlen: Pflaster in verschiedenen Größen, Verbandstoffe, Mittel zum Desinfizieren, Pinzette (für Zecken!) und Fieberthermometer.

Ratschläge für ein sichereres Verhalten:

  • Trinken Sie KEIN LEITUNGSWASSER!
  • Trinken Sie keine ungekochte Milch!
  • Verzichten Sie auf Eiswürfel!
  • Trinken Sie genug Mineralwasser!
  • Essen Sie keinen rohen Fisch oder andere Meeresfrüchte!
  • Essen Sie keine Mayonnaise oder Speiseeis!
  • Essen Sie nur gekochtes oder gebratenes Obst!
  • Besuchen Sie keine öffentlichen Toiletten in den Gebieten!
  • Nutzen Sie zur Temperaturregelung nur die Klimaanlage und öffnen Sie nicht das Fenster!

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Über den Autor dieses Textes:
Nach einer Australienrundreise per Camper hielt sich der Autor dieser Texte 11 Monate mit einem Working Holiday Visum durchgehend in Australien auf, um in den verschiedensten Städten für längere Zeit zu arbeiten und zu leben. Auch nach dieser längeren Zeit reiste er erneut für mehrere Wochen ins Land. Er kennt Australien somit von mehreren längeren Aufenthalten und hat es per Camper, Auto, Schiff, Bus, Zug, Flugzeug und zu Fuß vom Norden bis Süden, vom äußersten Westen bis in den äußersten Osten bereist, kennen- und lieben gelernt.

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Jetzt bleibt uns als Fotoagentur Combipix TEAM nichts weiter übrig, als Ihnen viel Vorfreude auf Ihren Mallorcatrip zu wünschen.
Denken Sie daran, dass Combipix kostenlose Routenbeschreibungen und Fototouren anbietet, die Sie ebenfalls in diesem Bereich der Fotoagentur finden.

Die Fotospezial-Serie werden ständig erweitert. Möchten Sie über neue Touren informiert werden? Dann melden Sie sich einfach unverbindlich zum „Combipix Newsletter" an. Regelmäßig werden Sie dann über Erneuerungen auf dem Laufenden gehalten.

Die Bilder und Karten aus diesem Bericht sind urheberrechtlich geschützt. Sie dürfen nicht ohne die ausdrückliche Genehmigung von combipix für redaktionelle oder kommerzielle Zwecke genutzt werden.

Michael Wnuk / Fotoagentur Combipix

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