Bei der Wahl einer Schlafgelegenheit sollte man nicht geizen und qualitativ hochwertigen
Matratzen gegenüber Sonderangeboten und Schnäppchen den Vorrang geben. Immerhin verbringen wir ca. ein Drittel unseres Lebens schlafend und dies nicht ohne Grund: In dieser Ruhephase erholen sich Körper und Gehirn von den täglichen Strapazen und verarbeiten die gesammelten Eindrücke. Ohne einen erholsamen Schlaf sind wir anfälliger für Krankheiten, es treten körperliche Beschwerden auf und unser Gehirn verliert an Leistungsfähigkeit.
Eine Kaltschaummatratze bietet einen guten Mix aus Qualität und gutem Preis. Der Kern besteht aus Polyurethane, Kunststoffe und Kunstharze, die als PUR-Schaum eingearbeitet werden. Somit ist der Matratzenkern weich und elastisch und kann sich perfekt an den Körper, egal welche Liegeposition man einnimmt, anpassen. Jedoch muss hierfür auch eine adäquate Stauchhärte und ein gutes Raumgewicht gegeben sein. Die Stauchhärte bestimmt jene Kraft, die aufgebracht werden muss, um einen Schaumstoffblock um 40 % eindrücken zu können. Dieser Wert sollte daher sehr gering ausfallen – die Kaltschaummatratze ist somit sehr anpassungsfähig und bietet auch eine hohe Punktelastizität.
Das Raumgewicht hingegen sollte sehr hoch sein. Dieses gibt an, wie viel ein Kubikmeter des verarbeiteten Materials wiegt. Werte unter 30 sind zu vermeiden, ab 40 Kilogramm spricht man in der Regel von einer guten Verarbeitung, 50 Kilogramm stellen einen Top-Wert dar und überzeugen durch Langlebigkeit ohne Komfortverlust.
Die Matratzen müssen aber auch an das eigene Körpergewicht angepasst werden. In diesem Zusammenhang spricht man von einem Härtegrad: Je größer das Körpergewicht, umso höher muss man den Härtegrad auswählen.
Bei einem Matratzenkauf ist es natürlich auch ratsam, auf Garantien und Gütesiegel zu achten. Ein LGA-Gütesiegel (Landesgewerbeanstalt) wird nur dann vergeben, wenn bei der Herstellung kein Formaldehyd und FCKW verwendet wurde.
Oftmals ist eine Kaltschaummatratze, die Vakuum verpackt ist, als Sonderangebot erhältlich. Hiervon sollte man die Finger lassen, da diese meist sehr lange gelagert wurden. Eine Vakuumverpackung führt leider mit der Zeit zu einem Qualitätsverlust.