Ein
Hypnotherapeut, aus welchem Fachbereich, Interessengebiet oder beruflichen Umfeld er auch immer kommen mag, hat mit Show und Unterhaltung des Publikums außerhalb der hypnotisierten Person nichts zu tun. Vielmehr geht es den Ausbildern um die Etablierung dieser sanften und
alternativen Heilmethode in Medizin und Alltag gleichermaßen. Wer
eine Hypnoseausbildung macht, stürzt sich aber nicht nur auf die Theorie, die Geschichte und die Möglichkeiten. Die praktische Anwendung des Gelernten unter Aufsicht und generell die Praxistauglichkeit der Ausbildung steht für die Seminar- oder Schulungsteilnehmer im Vordergrund.
Therapeuten, die selbst mit dem Mittel
Hypnose arbeiten, über individuelle Spezialisierungen innerhalb dieses Mediums verfügen und entsprechende praktische Erfahrungen transportieren können, werden vorrangig auch für die Schulung von Nachwuchskräften eingesetzt. Nach Ende der
Hypnoseausbildung wird diesen Nachwuchskräften weiterhin Unterstützung in Form von telefonischer Beratung in Sonderfällen, eventueller Weiterleitung des Patienten an einen in speziell benötigtem Bereich agierenden Therapeuten oder Supervisionen des eigenen Handelns angeboten.
Auch gibt es weiterführende und auf die
Hypnose Grundausbildung aufbauende Seminare, die eine Spezialisierung auf bestimmten Gebieten ermöglichen. Dabei entwickeln sich sowohl das Feld der Hypnose an sich wie auch die Ausbildung auf diesem Feld stetig weiter und wird durch entsprechende Fachkräfte verbreitet und eingesetzt. Von Ärzte- und Zahnärztekammer anerkannt kann der so
ausgebildete Hypnotherapeut sich auf ein Fachgebiet spezialisieren oder, wenn er
Hypnose quasi „
für den Hausgebrauch" einsetzen möchte, bei der Grundausbildung bleiben. Dabei macht sich schon die Ausbildung ihre Lehrsätze zu Eigen. So wiegt gegenseitiger Respekt und Wissensvermittlung durch Freude am Lernen genau so schwer wie Individualität und individuelle Unterstützung der Teilnehmer und Freiheit von Dogmen und Ideologien.
Andreas Mettler
presse@mettlerweb.de