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Ausbildung Fortbildung MediatorIn: Gewaltfreie Kommunikation

Autor: Abbah | Erstellt am: 04.09.2009 | Gelesen: 1280
Kategorie: Beruf - Bildung & Karriere | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Mediatoren vermitteln in Konflikten, ohne für eine Seite Partei zu ergreifen

Gisela Krämer, Ausbildung MediatorIn mit Lizenz
Gisela Krämer, Ausbildung MediatorIn mit Lizenz

Mögliche Einsatzgebiete von Mediatoren

Konflikte im Anschluss an Scheidungen, Erbschaftsstreitigkeiten Organisationsberatung bei betrieblichen Umstrukturierungen Umweltfragen (zum Beispiel Bürgerinitiative kontra Stadtverwaltung) Konfliktsituationen an Schulen, Verbänden unter anderem Konflikte zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber oder Mobbing.

Die Vorteile einer Ausbildung zum MediatorIn

Eine Mediation ist weder eine Gerichtsverhandlung noch eine Schlichtung. Der Mediator ist ein Vermittler, der die Ansichten beider Parteien anhört, ohne sie zu bewerten, und der anschließend versucht, eine Übereinkunft zwischen beiden zu erzielen. Minimalvoraussetzung ist es darum, dass die Parteien bereit sind, sich zu einigen, oder dass der Mediator überhaupt eine Chance auf Einigung erkennt. Der Mediator setzt sich dann mit den Konfliktpartnern zusammen, lässt sich deren Positionen erklären, versucht Verständnis zu schaffen und Schnittmengen zu finden. Dabei bleibt er absolut unparteiisch und verzichtet auch darauf, eine eigene Meinung zu dem Problem zu äußern.

Im Idealfall erarbeitet der Mediator gemeinsam mit den streitenden Parteien eine für beide tragbare Lösung, die im Anschluss in einem Vertrag schriftlich festgehalten wird. Die Vorteile gegenüber Gerichtsverhandlungen: Dank der geschaffenen Win-Win-Situation gibt es keinen Verlierer, und die Atmosphäre zwischen den Kontrahenten ist nicht vergiftet.

Mediationsverfahren können zudem sehr viel schneller zu Ergebnissen und zu deutlich geringeren Kosten führen. Ein Hauptvorteil der Mediation soll darin bestehen, dass eine zukünftige Zusammenarbeit der Streitpartner möglich bleibt. Dies kann nur geschehen, wenn Niemand als Verlierer den Platz verlassen muss. In den letzten Jahren hat sich das an Schulen, in Großkonzerne, KMU und anderen Einrichtungen bestens bewährt "Die Beteiligten können sich auch im Anschluss noch in die Augen schauen".

Mediationsbereiche

  • Mediation im Gemeinwesen
  • Mediation in Schule und Jugendarbeit
  • Mediation in Familie und Partnerschaft
  • Mediation in Gruppen
  • Interkulturelle Mediation
  • Mediation in Organisationen / Wirtschaft
  • Mediation am Arbeitsplatz (auch Umgang mit Mobbing)

Die Ausbildung wird mindestens 200 Stunden dauern. Neben der Theorie auch die praktische Übung nicht zu kurz kommen. Zur Ausbildung MediatorIn wird eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein Studium vorausgesetzt. Beim BMWA beispielsweise gibt es eingetragene Markenzeichen wie "Mediator BMWA" und "Wirtschaftsmediator BMWA". Diese geschützten Titel dürfen nur Mediatoren tragen, die einen entsprechenden Kurs belegt und das Zertifikat erworben haben.

Der BMWA als Verband zertifiziert Ausbildungsinstitute und überwacht deren Qualität. Bei diesen Instituten kann eine Mediationsausbildung absolviert werden, die nach Abschluss die unproblematische Zertifizierung beim BMWA ermöglicht. Der geschützte Titel, der nach der Zertifizierung geführt werden darf lautet: Mediator BMWA oder Mediatorin BMWA

Zertifizierung - Die berufsbegleitende Ausbildung "Mediatorin / Mediator" entspricht den Standards und Ausbildungsrichtlinien des Bundesverbandes Mediation e.V. Umfang: insg. 200 UE incl. Intervision und Supervision

Wer sich informieren will oder eine Ausbildung zum(r) MediatorIn starten möchte, kann sich unter nachstehender Adresse www.pfeos.de alle Informationen herunterladen oder sich ebenso per Email / Telefon beraten lassen. Email / Telefon hierzu wie folgt: Gisela Krämer, info@pfeos.de, Tel. 0831-5758475 oder 08374-586830

Die nächste Ausbildungssequenz "Konstruktive Mediationsausbildung" (200 Std.) startet am 24. September 2009 - 08. Mai 2010 Ort: PFEOS Training, Coaching, Mediation, in Kempten im Allgäu.

 
 
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