Augentropfen sind Tropfen, die Kochsalzlösung enthalten, und die unter anderem verwendet werden, um medizinische Wirkstoffe in die Augen einzubringen. Augentropfen enthalten aber nicht in jedem Fall Medikamente. Augentropfen ohne darin enthaltene medizinische Wirkstoffe helfen vielen Menschen bei der Sicherstellung der Gleitfähigkeit der Augenlider und als Tränenersatz.
So lindern solche
Augentropfen Juckreiz, Schmerzen und Trockenheit in den Augen. Sie können auch sehr gut verwendet werden, um Schmutz aus dem Auge zu waschen. Auch wenn diese Augentropfen keine Medikamente enthalten, und schon vorhandene Augenerkrankungen nicht heilen, dienen sie doch der vorbeugenden Medizin: ohne Behandlung kann es sonst zu einer Bindehautentzündung kommen.
In der heutigen Zeit kann es durch schlechte Umweltbedingungen schnell zu trockenen und gereizten Augen kommen. Die trockene Heizungsluft im Winter durch unsere Zentralheizungen ist Gift für die Augen. Die Luft, die das ganze Jahr über aus den Klimaanlagen strömt, kann sogar als noch schlimmer empfunden werden. Die Luftverschmutzung durch Auto- und Industrieabgase in Groβstätten trägt noch zusätzlich zu der Belastung für die gestressten Augen bei.
Eben dieser Stress durch lange Arbeitszeiten und die Notwendigkeit, sich lange zu konzentrieren und womöglich dabei noch die ganze Zeit auf einen Bildschirm zu starren, zu allem Übel oft auch noch bei schlechten Lichtverhältnissen, wäre auch bei natürlicher Belüftung schon ein Marathon für die Augen.
Das wird natürlich im Laufe der Jahre nicht unbedingt besser. Der natürliche Alterungsprozess greift auch die Augen an, denn die Menge der produzierten Tränenflüssigkeit kann abnehmen. Hormonelle Veränderungen, wie zum Beispiel in den Wechseljahren, stellen eine weitere Herausforderung für die Augen dar. Aber für hormonelle Veränderungen braucht man gar nicht auf die Wechseljahre zu warten. Schon eine Schwangerschaft schlägt furchtbar auf die Augen, vielleicht sogar noch mehr, als sie den übrigen Körper mitnimmt.
Aber selbst wenn einem die Komplikationen einer Schwangerschaft erspart bleiben, lauern im Alltag in als harmlos betrachteten Dingen Gefahren für die Augen: Bestimmte Medikamente, wie zum Beispiel Hormonersatztherapie oder Antihistaminika, können die Augen angreifen. Selbst wenn man einer Schwangerschaft mit Hilfe der Pille aus dem Weg gehen kann, ist die Pille ironischerweise selbst eines der Medikamente, das durch Hormone die Augen angreift. Und Kontaktlinsen versetzen die Augen natürlich sowieso in Dauerstress.
Um Problemen vorzubeugen und sich sein Augenlicht ungetrübt bis ins hohe Alter zu sichern, sollte man schon bei den geringsten Anzeichen von gereizten oder trockenen Augen sofort zu Augentropfen greifen. Bei schmerzenden Augen reichen solche frei verkäuflichen Augentropfen natürlich nicht aus. Bei schmerzenden Augen muss man sofort zum Augenarzt gehen und sich
Augentropfen mit Medikamenten verschreiben lassen.