Augenlaseroperationen gehören seit den späten 80er Jahren zu den medizinischen Routineeingriffen. Erste Experimente mit Lasern und Augen wurden bereits in den 50er Jahren durchgeführt. Trotz einer so kurzen Erprobungs- und Forschungsphase gehört das Lasern am Auge zu den ungefährlichsten Eingriffen in der Medizin. Die Wahrscheinlichkeit, dass etwas schief gehen kann, liegt bei einer Wahrscheinlichkeit von weniger als einem Prozent.
Die
Augenlaseroperation an sich verursacht keinerlei Schmerzen, da das zu behandelnde Auge zuvor mit Augentropfen betäubt wird. Auch nach der Operation zu Hause werden diese Augentropfen noch angewendet, damit ein schmerzbedingtes Reiben verhindert wird und das Auge unberührt heilen kann.
Bei manchen Patienten kann die Fehlsichtigkeit nicht vollständig korrigiert werden kann – dies ist jedoch meist schon vor der Operation bekannt. So kann es sein, dass nach einer Operation noch immer Brille oder Kontaktlinsen getragen werden müssen. Wenn Sie zu dieser Gruppe gehören, werden sie zumeist in einem Vorgespräch über das Resultat der Laseroperation informiert. Sie können dann in Ruhe selbst entscheiden, ob Sie den Eingriff dann noch durchführen lassen wollen oder nicht.
Eine hohe Erfolgsrate bei
Augenlaseroperation haben Personen, welche bei einer Kurzsichtigkeit (Myopie) nicht mehr als -10 Dioptrien und bei einer Weitsichtigkeit (Hyperopie) bis etwas +5 Dioptrien aufweisen. Auch bei einer Hornhautverkrümmung (Astgmatismus) des Auges kann eine Laseroperation Heilung verschaffen.
Zu einem höheren Risikofaktor bei einer
Augenlaserbehandlung kommt es allerdings, wenn Sie bereits an einer Augenkrankheit wie verminderter Tränenproduktion leiden oder das Auge, beispielsweise durch einen vorherigen Unfall, nicht einwandfrei funktioniert. Ebenso ist während der Schwangerschaft und in der folgenden Stillzeit von einem solchen Eingriff abzuraten, da er dem Baby schaden könnte. Auch Allergiker gehören zur erhöhten Risikogruppe und sollten sich vor einer Augenbehandlung genauer über spezielle Risiken informieren. Der Patient sollte zudem nicht unter 18 Jahren alt sein, denn gerade bei Teenagern verändert sich die Dioptrienzahl im Wachstumsprozess noch ständig. Voraussetzung für das
Augenlasern ist jedoch, dass die Werte ungefähr über ein Jahr stabil geblieben sind.
Erkrankungen wie eine zu dünne Hornhaut des Auges ist nicht zwangsweise ein Operationshindernis. Da mittlerweile verschiedene Arten der Laseroperation existieren, sind die Patienten in der Lage sich für eine geeignete Methode zu entscheiden. Bei einer zu dünnen Hornhaut würde demnach keine
LASIK Operation durchgeführt werden, sondern eher ein
LASEK Verfahren.