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Augenlasern - die Rettung für Brillenträger

Autor: mweber | Erstellt am: 12.07.2011 | Gelesen: 713
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Das Lasern der Augen wird von immer mehr Menschen durchgeführt, um sich endgültig von der Brille zu befreien.

Augenlaser (Bild: aboutpixel.de - Maria Albrecht)
Augenlaser (Bild: aboutpixel.de - Maria Albrecht)

Viele Brillenträger wünschen sich, ihre Brille für immer loszuwerden. Das hat verschiedene Gründe. Einige Menschen fühlen sich unwohl mit der Brille, zum Beispiel aufgrund der Tatsache, dass sie als Kind in der Schule für ihre dicken Brillengläser gehänselt wurden. Wörter wie Brillenschlange oder ähnliches mußten sie sich Tag für Tag anhören. Aus diesem Grund haben Betroffene eine Art Aversion gegen Ihre Sehhilfe entwickelt und verbinden nur unangenehme Assoziationen mit ihrer Brille. Es ist veständlich, dass der Wunsch, sich von der Brille zu befreien, sehr groß ist. Andere Menschen wiederum möchten liebend gerne auf ihre Brille verzichten, weil die Brille bei verschiedenen sportlichen Aktivitäten einfach eine Behinderung darstellt. Zum Beispielt rutscht die Brille beim Tennisspielen auf der Nase hin und her. Mit dem Sehgestell auf der Nase ist Schwimmen fast unmöglich und wenn die Brille abgenommen wird, ist man blind wie eine Fledermaus. Dann macht das Badevergnügen nur halb so viel Spass. Auch beim Snowboarden oder Skifahren würde es vielen Sportlern entgegenkommen, wenn sie auf die Brille verzichten könnten.

Neben der Brille gibt es die Alternative der Kontaktlinsen. Das Tragen von Kontaktlinsen ist jedoch ebenfalls mit vielen Nachteilen verbunden. Das Einsetzen am Morgen und das Herausnehmen am Abend ist äußerst umständlich und wird von Brillenträgern als Grund genommen, sich gegen Kontaktlinsen zu entscheiden. Zudem kann das dauerhafte Tragen von Kontaktlinsen zu sehr trockenen Augen und anderen Komplikationen mit der Hornhaut führen.

Als echte Alternative zu Brille und Kontaktlinsen hat sich in den letzten Jahren die Behandlung mit dem Augenlaser entwickelt. Unter Zuhilfenahme eines Augenlasers ist der Augenlaserchirurg in der Lage, Brillenträger von ihrer Brille endgültig zu befreien und ihnen dadurch ein neues Lebensgefühl zu geben. Die Augenlaseroperation ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem der Patient nicht in der Augenklinik übernachten muss. Es handelt sich um ein ambulantes Verfahren, welches nur ca. 15-20 Minuten andauert. Der eigentliche Laservorgang während dem Eingriff dauert nur wenige Minuten. Noch am selben Tag erreichen die Patienten ein Sicht von 80-90 Prozent bevor Sie am Folgetag in der Regel ihr volle Sehkraft erreichen. Eine Brille oder Kontaktlinsen braucht der oder die Behandelte nach der Laser-OP nicht mehr, denn die erzielten Ergebnisse nach einer Augenlaseroperation sind zu 99 Prozent langfristig stabil.

Mit dem Augenlaser können Fehlsichtigkeiten wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Astigmatismus sehr gut behandelt werden. Kurzsichtigkeit oder Myopie kann bis zu einer Dioptrienstärke von -12 Dioptrien behandelt werden. Weitsichtigkeit oder Hyperopie kann bis zu einer Dioptrienstärke von +6 Dioptrien behandelt werden. Bei der Korrektur von Kurz- und Weitsichtigkeit wird auch immer gleich die Hornhautverkrümmung mit korrigiert. Astigmatismus kann bis zu einer Dioptrienstärke von 6 behandelt werden. Betroffene, die unter einer extremen Fehlsichtigkeit von beispielsweise -20 Dioptrien leiden, können mit dem Augenlaser nicht behandelt werden. Die menschliche Hornhaut des Auges ist nicht dick genug, um Werte von zum Beispiel über -20 Dioptrien zu behandeln. Der Laser würde zuviel Hornhautgewebe abtragen und auf diese Weise die Hornhaut substanziell beschädigen.

Das sogenannte LASIK-Verfahren ist von den verschiedenen Augenlaserverfahren das bekannteste. LASIK steht für Laser in Situ Keratomileusis und bezeichnet ein Verfahren, bei welchem der Augenlaserchirurg zunächst mit einem speziellen Messer die oberste Schicht der Hornhaut einschneidet. Das Resultat dieses Einschnittes ist eine Hornhautlamelle, welche dann im zweiten Schritt weggeklappt wird. Die zu Tage tretenden Hornhautschichten werden dann mit dem Augenlaser behandelt, und so der Brechungsfehler der Hornhaut korrigiert. Im Anschluß wird die Hornhautlamelle wieder zurückgeklappt und haftet sofort wieder auf dem Auge. Diese Form der Augenlaserung - die LASIK-Methode - wurde
weltweit bereits millionenfach durchgeführt.

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