Werte sind wieder wichtig!
Wertschätzung wird noch mehr zum Wettbewerbsfaktor: wer Wertschöpfung will, muss Wertschätzung geben - sei das in Form konkurrenzfähiger Löhne, guter Führung, Entwicklungsmöglichkeiten oder sinnstiftender Kultur. Dies könnte, ja müsste sogar ein Dauertrend werden: denn je weiter die Wissensökonomie voranschreitet, desto mehr werden die Unternehmen von den Köpfen ihrer Mitarbeiter abhängen. Und das ist keine Binsenweisheit: wer sich wertgeschätzt fühlt, identifiziert sich mit seiner Organisation und erträgt mehr Druck und Stress, ohne gesundheitlichen Gefahren wie z.B. Burnout zu erliegen.
Das Thema "aufrichtig führen" soll dazu beitragen wertevoll führen zu können und Menschen/MItarbeiter durch ehrliches Interesse genauer kennen zu lernen und zu motivieren. Wandel mit zu gestalten und eine neue Führungskultur zu etablieren ist sinnstiftend und zukunftsorientiert. Führungskräfte wirken immer symbolisch - ob sie wollen oder nicht - und werden so zum "Verbreiter" eines neuen Trends: der Wertschöpfung durch Wertschätzung!
Die Krise hat die Wertediskussion beflügelt: Werte erhalten wieder einen Wert. Umso wichtiger ist es Worten auch Taten folgen zu lassen und eine wertevolle Führung in den Vordergrund zu rücken und nicht nur ZDF (Zahlen, Daten, Fakten)! Nur so kann es gelingen zukünftig konkurrenzfähig zu sein und zu bleiben, denn Menschen gestalten Unternehmen – ohne Mitarbeiter ist die Führungskraft überflüssig. Gestärkte und gelebte Werte sorgen – nach wissenschaftlichen Studien – für eine höhere Widerstandskraft und weniger Ausfall durch Krankheiten psychischer Art. Hier liegen ungeahnte Schätze der so viel pamphletisierten Wertschöpfung brach!
Aus Wertschöpfung wird Wertschätzung und die Verantwortung für eine wirtschaftliche und menschliche Entwicklung unserer Führungslandschaft!
Werte-volle Führung! Einfacher gesagt als getan??!!
Jeder Mensch hat ein grundlegendes Wertesystem das ihn leitet. Oftmals unterscheiden sich die Werte der einzelnen Personen – ob nun Aufsichtsrat oder Produktionsmitarbeiter gar nicht so sehr von einander. In den letzten Jahrzehnten ist vielen jedoch die Fähigkeit abhanden gekommen diese Werte transparent zu machen und bewusst vordergründig zu leben, denn Schnelllebigkeit und Gewinnerzielung haben eine machtvolle Dynamik entwickelt.
Meist reicht als auslösender Faktor bereits die Erkenntnis über diesen Zustand, um eine entsprechende Veränderung zu initiieren und Werte offen zu proklamieren. Hier kommt Authentizität zum Tragen, denn nur wenn wir als führende und motivierende Persönlichkeiten nach wie vor wir selbst bleiben – also mit unseren Grundwerten und unseren Höhen und Tiefen, werden wir begreifbar für unsere Mitarbeiter und als Vorbilder anerkannt, deren Verhalten zur Nachahmung anregt!
Workshops und Weiterbildungen zu diesem Themenbereich finden Sie im Institut der Autorin
www.trainingandcooking.de