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Auf Schusters Rappen

Autor: SanBro | Erstellt am: 17.06.2010 | Gelesen: 496
Kategorie: Reisen - Urlaub & Tourismus | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Wohin die Füße tragen - Wandern in Südtirol

Auf dem Höhenwanderweg Bepi Zac
Auf dem Höhenwanderweg Bepi Zac
Kaum ist es Frühsommer und die ersten warmen Tage reihen sich aneinander, dann hält es angesichts der vielen Möglichkeiten kaum noch einen Wanderer in den eigenen vier Wänden. Das junge Grün entlang der Wanderwege, der zarte Duft der Wildblumen, der über dem Land liegt und die erfrischenden Kontraste, die sich dem Auge bieten, machen Südtirol zu einem idealen Ziel für all jene, die sich in der Natur rundum wohlfühlen. Endlos scheinende Wanderwege, von denen nicht wenige auch gut mit dem Kinderwagen zu befahren sind, führen durch die Täler und Mittelgebirgszüge. Waalwege, Kräuter- und Blütenwanderungen, Apfel- und Weinwanderungen mit dem Besuch einer Kellerei oder eines Bauernhofes und viele verschiedene Themenwanderungen sorgen für Abwechslung, die auch den jüngsten Familienmitgliedern Spaß macht. So mancher Bewegungsmuffel wird da zum begeisterten Fußgänger.

Und wer etwas höher hinaus möchte, vor dem öffnet sich die Gipfelwelt der Dolomiten wie ein riesiges Bilderbuch, nur das die Eindrücke, die man hier sammelt, echt und greifbar sind. Das Gefühl nach einem steilen Anstieg hoch oben auf dem Gipfel zu stehen, lässt sich mit kaum etwas anderem vergleichen. Gesicherte Alpinwege, Klettersteige, Rinnen und Schluchten locken Bergwanderer und Kletterer hinauf in die Höhe, wo sie nicht selten die eine oder andere Überraschung vorfinden. Wie zum Beispiel das Kriegsmuseum, das auf dem Costabella Kamm, genauer gesagt auf dem Höhenweg Alta Via di Bepi Zac in den alten Geschützstellungen des 1. Weltkrieges eingerichtet wurde. Kultur und Natur lassen sich beim Wandern in Südtirol mühelos verbinden.

Ob auf dem Meraner Höhenweg von Hütte zu Hütte, rund um den Sellastock oder über die vielen ausgedehnten Almen – die klare Bergluft und die meist atemberaubende Fernsicht wird man so schnell nicht vergessen. Vor allem deshalb, weil die Naturlandschaft Südtirols so vielseitig ist. So kann man beim Wandern oft unverhofft dem Pfeifen der Murmeltiere lauschen, Steinböcke in freier Wildbahn beobachten und viele selten gewordene Pflanzen des Gebirges am Wegesrand entdecken. Auch der Wasserreichtum dieser nördlichsten Region Italiens sorgt für einprägsame Naturerlebnisse. Wer die Gilfenklamm erwandert hört unter sich das Tosen des Wildbaches, der Partschinser Wasserfall ist auf einer leichten Wanderung zu erreichen und so manches kleine Bächlein plätschert munter über eine Alm. Worauf also warten? Auf in die Natur!

Sandra Broosch
 
 
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