Der vielfältige Austausch mit Mutter und Vater ist eine entscheidende Voraussetzung für die frühkindliche Entwicklung. Das gilt umso mehr für Babys und Kleinkinder, bei denen eine Schädigung des Hörvermögens vorliegt. Wie die Zeitschrift Schnecke berichtet, ist den betroffenen Eltern die Notwendigkeit zum Dialog mit ihren Sprösslingen jedoch oft nicht bewusst. Unter dem Titelthema 'Re-Habilitation des Hörens' informiert die führende deutschsprachige Publikums- und Fachzeitschrift zum Leben mit Cochlea-Implantat (CI) und Hörgerät in ihrer aktuellen Ausgabe u. a. über Möglichkeiten und Chancen des Dialogs mit hörgeschädigten Kindern.
In der Hoffnung, eine Hörreaktion zu erzielen, konfrontieren Eltern hörgeschädigter Kinder diese häufig mit vielen neuen akustischen Signalen, ohne dabei immer geduldig auf Reaktionen zu warten. Viel wichtiger für das Kind sind jedoch Sprache und Zuwendung der Mutter und des Vaters, weil davon weit mehr Faszination für das Hören ausgeht als von Geräuschen. Daher – so in der aktuellen Ausgabe der Schnecke zu lesen – ist es auch für das Lernen hörgeschädigter Babys und Kleinkinder von immenser Bedeutung, dass sie mit ihren Eltern vielfältig in Dialog treten können.
„Hörgeschädigte Kinder werden von ihren Eltern oft zu wenig gehört", schreibt Professor Ursula Horsch von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg in ihrem Beitrag. „Dadurch werden Chancen vertan, die dem Kind Bildungsmomente schaffen. Wenn Antworten ausbleiben, kann sich das Kind nicht als Partner im Dialog fühlen."
Re-Habilitation des Hörens geschieht in vielen fachlichen Bereichen sowie im täglichen Leben – lesen Sie darüber in der aktuellen Schnecke.
Weitere Themen: der erste Tanzkurs, beruflicher Alltag mit Hörschädigung sowie Sport und Freizeit
Auch darüber hinaus bietet die aktuelle Schnecke eine Vielzahl interessanter Themen. Junge Träger von Cochlea-Implantaten und Hörgeräten berichten über ihre Erlebnisse beim ersten Tanzkurs. Es gibt lebensnahe Einblicke in den beruflichen Alltag junger Hörgeschädigter und ihrer Arbeitgeber.
„Eine Welt ohne Stimmen, ohne Geräusche kann ich mir nicht vorstellen", so der Bayerischer Ministerpräsident Horst Seehofer in seinem Statement in der aktuellen Schnecke. „Ich bekenne das ganz offen. Bewunderung hege ich für alle Menschen, die das Schicksal der Gehörlosigkeit meistern."
Komplettiert wird die bewährte Mischung aus Fachartikeln und Erfahrungsberichten durch eine umfassende Zusammenstellung von Veranstaltungen und Kontaktangaben, sowie durch Basisinformationen für Betroffene und deren Angehörige.
Weitere Informationen unter www.schnecke-online.de sowie unter www.schnecke-ci.de. Medienvertretern stellen wir auf Anfrage gerne auch ein Ansichtsexemplar der aktuellen Schnecke sowie weitere Pressefotos zur Verfügung.
Redaktioneller Hinweis:
Die Schnecke ist eine seit 1989 erscheinende unabhängige Fachzeitschrift, die von der Deutschen Cochlear Implant Gesellschaft DCIG (www.dcig.de) herausgegeben wird. Die Zeitschrift, die als gemeinnützige GmbH agiert, informiert ihre Leser über die Themen Cochlea-Implantat, Schwerhörigkeit, Taubheit, Tinnitus, Hörgeräte und Hör-Hilfsmittel. Fachbeiträge und Erfahrungsberichte von Betroffenen vermitteln dem Leser einen besonders tiefen Einblick in die Problematik von Hörschädigungen und ihrer Bewältigung. Zugleich bietet die Zeitschrift den Lesern ein Forum und vielfältige Kontaktmöglichkeiten. Thematischer Schwerpunkt ist das Leben Cochlea Implantaten (CI) und Hörgeräten. Die Schnecke erscheint viermal jährlich mit einer aktuellen Auflage von 5.500 Exemplaren. Die Redaktion hat ihren Sitz in Illertissen; Chefredakteurin der Schnecke ist Frau Hanna Hermann. 2008 startet die Redaktion in Ergänzung zur Print-Ausgabe der Schnecke das Informationsportal www.schnecke-online.de mit Angeboten zum Thema ‚Hören & Verstehen – CI & Hörgerät'.