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Atemlos? Gestresst? Burnout-gefährdet?

Autor: UngerDialog | Erstellt am: 22.07.2010 | Gelesen: 612
Kategorie: Beruf - Bildung & Karriere | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Stress- und Burnoutprävention in den Alltag integrieren

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Gehetzt, gestresst und von Versagensängsten geplagt? Die meisten kennen das Gefühl aus dem Arbeits- oder Privatleben, denn beinahe jeder hat schon einmal in Phasen starker Belastung mit ungesundem Stress reagiert. Eine wichtige Komponente ist dabei der Atem. Unter steigendem Druck wird fast jeder zum „Flachatmer" – der Atemrhythmus ist dann kurz und oberflächlich. Eine gesunde Vollatmung ist bei Führungskräften und Verantwortungsträgern eher selten anzutreffen. Das ist besonders problematisch da 30 bis 40 Prozent des Atemsauerstoffs für die Hirnarbeit benötigt werden. Bei Flachatmern bleiben also Teile des Organismus unterversorgt. Die Konsequenzen sind Magen-Darm-Störungen, Schlafstörungen, Herzbeschwerden, Schweißausbruch, Zittern und mehr. Bevor es so weit kommt, gibt es eine Vielzahl von Symptomen, die Sie hellhörig machen sollten: Konzentrationsmangel, Unsicherheit, Kraftlosigkeit und Stress sind oft erste Anzeichen. Daraus folgen überzogene Ängste, Fehlentscheidungen, eine ungünstige Körpersprache und mangelnde stimmliche Überzeugungskraft. Insbesondere unsere Ängste nehmen uns sprichwörtlich die Luft zum Atmen. Jeder Mensch atmet täglich rund 20.000-mal. Umso trauriger, dass fast niemand es mehr richtig kann. Der Atem selbst ist faszinierenderweise in solchen Situationen und Zeiten das wirksamste Hilfsmittel.

Mehr als nur Sauerstoff …
„Am besten kümmern Sie sich bereits bei den ersten Stresssymptomen um Ihren natürlichen Atem", so die Expertin Magdalena Unger „denn Atmung ist mehr als reine Sauerstoffzufuhr." Wenn Sie ohne die nötigen Pausen zehn, zwölf Stunden durch Ihren Arbeitstag „hecheln", dürfen Sie sich nicht wundern, wenn auch Ihr Atem zu hecheln beginnt. Sie können an der Körpersprache Ihrer Mitmenschen ablesen, ob diese unter Druck sind. Und natürlich werden es Ihre Mitmenschen auch an Ihnen erkennen. In Stress- und Angstzuständen spüren wir den Atem – wenn überhaupt – nur im oberen Bereich des Körpers. Es gelingt selten, richtig durchzuatmen. Erhält der Atem wieder mehr Raum in seinem Körper, verliert die Angst mehr und mehr ihre Macht. „Wenn der Atem Ihren ganzen Körper belebt, erfahren Sie Kraft und Ausdauer. Sie strahlen natürliches Selbstbewusstsein und innere Sicherheit aus. Denn wie Sie atmen, so leben Sie. Wie Sie leben, so atmen Sie."

Magdalena Unger
 
 
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