Asthma kann auch allergisch bedingt sein. Tierhaare, Hausstaubmilben und Pollen sind häufige Auslöser. Es gibt nicht viele Erkrankungen, die derart die Lebensqualität der Betroffenen einschränkt, und diese quälenden Symptome mit sich bringen. Die Augen jucken und schwellen an, sodass nicht einmal die beste Augencreme aus der
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Atemnot und Husten machen dem Asthmatiker das Leben zur Hölle und seine Leistungsfähigkeit wird stark beeinflusst. Asthma tritt in Form eines Anfalls auf. Durch eine Verkrampfung der Bronchialmuskulatur verengen sich die Bronchiolen. Als Bronchiolen werden die feinen Verästelungen unserer Luftröhre bezeichnet, die gemeinsam mit den Bronchien die Lunge mit Sauerstoff versorgen. Gleichzeitig schwillt die Bronchialschleimhaut an und sondert einen zähflüssigen Schleim ab.
Es kommt bei dem Patienten zur Atemnot, weil sich die Bronchien verengen. Diese Atemnot löst häufig Angstzustände bei den Betroffenen aus, und sie verspüren eine Todesangst. Es kommt zu starkem Herzklopfen, da der Sauerstoffgehalt im Blut abnimmt. Die Atmung wird dann von einem pfeifenden oder keuchenden Geräusch begleitet und Schleim wird durch hartnäckige und quälende Hustenanfälle abgehustet. Von leichter Atemnot bis hin zu Erstickungsanfällen, bei denen das Gesicht blau anläuft – Asthmaanfälle treten in unterschiedlich schwerer Form auf.
Druck auf der Brust, trockener Husten und zunehmende Atemnot sind die ersten Symptome eines Anfalls. In diesen Fällen ist ärztliche Behandlung stets erforderlich. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand. Zum ersten, kann nicht behandeltes Asthma mit der Zeit zum Dauerasthma werden, und zieht somit ständige Beschwerden nach sich. Zum zweiten, kann ein Asthmaanfall in heftigen Fällen sogar zum Erstickungstod führen. Um festzustellen welche Substanzen das Asthma auslösen, muss ein Arzt untersuchen, ob es sich um ein endogenes oder um ein exogenes Asthma handelt. Bei der endogenen Form liegt kein erkennbarer äußerer Anlass vor. Hingegen wird das exogene Asthma durch allergene Stoffe wie zum Beispiel Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaaren oder Federn ausgelöst.
Die allergische Reaktion läuft wie folgt ab: Abwehrzellen bilden Antikörper, die das Allergen bekämpfen sollen. Die Mastzellen, auf denen die Antikörper sitzen, setzen bei diesem Prozess Histamin frei. All das spielt sich in der Bronchialschleimhaut ab. Die Histamine erzeugen die beschriebenen allergischen Reaktionen und es kommt zum Asthmaanfall. Die Hauptschuldigen bei der allergischen Form des Asthmas sind Getreide-, Gräser- und Baumpollen. Die Asthmatiker, die allergisch auf diese Einflüsse reagieren, haben aber wenigstens den Vorteil, dass ihre Beschwerden jahreszeitlich begrenzt sind, und nur dann auftreten, wenn die Pflanzen blühen. Bei der Entstehung von Asthma spielen meist mehrere Faktoren eine Rolle, und es sind noch lange nicht alle geklärt. Insbesondere beim exogenen Asthma spielt auch die Vererbung eine Rolle.