Die Frage nach Über- oder Unterforderung kann aus aktueller Forschung einfach beantwortet werden: Evolutionär sind wir zunehmend denaturalisiert. Bewegungsarmut schon bei Jugendlichen versagt den Gelenken, Bändern und Sehnen die notwendige moderate Bewegung um Flüssigkeit an und im Bewegungsapparat für den Stoffzufuhr zu sorgen weil ja die Gelenke nicht durchblutet sind.
Dieser schleichende Degenerationsprozess beginnt meist in den Fingergelenken, weil wir ja nicht mehr richtig zupacken, und es daher zum Muskelschwund kommt. Die Polyarthritis ist eine sehr unangenehm verlaufende rheumatoide Immunkrankheit, die vererblich ist, und speziell Frauen betrifft. Auch hier liegen sicherlich anthropologische Ursachen der frühen Bewegungsnotwendigkeiten zugrunde.
Allgemein kann die Arthrose von der Arthritis einfach unterschieden werden: Bei Gelenkverschleiss der Arthrose nehmen die Schmerz-
beschwerden bei Belastung zu, bei Arthritis nehmen diese eher ab.
Insofern ist diagnostisch hier deutlich zu differenzieren. Darüber hinaus wird häufig die infektiöse Ursache einer Arthritis z.B. durch Zeckenbisse (Borreliose) nicht erkannt. Bei der anlagebedingten Polyarthritis hat die Schulmedizin noch keine innovativen Therapieansätze, zumal bekannt ist, dass die konventionellen Entzündungshemmer enorme Langzeitnebenwirkungen haben können. Hier wird die Genomforschung noch Einfluss nehmen.
Bei Arthrose und Bänder-Sehnen Problemen gilt ein altes biophysikalisches Wechselwirkungsprinzip: Schwefel zieht Natrium an, dieses wiederum Körperflüssigkeit. Entscheidend für die Funktion ist die Biophilität, d.h. Transportsicherheit innerhalb des Körpers. Bei oraler Aufnahme ist der Säurehaushalt und die Resorb-tionsfähigkeit des Darmes entscheidend. Flüssige Präparate zeigen eine bessere Biophilität, auch ergänzend zu Lokalinjektionen.
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