Fütterung:
Die Fütterung sollte natürlich und ausgewogen gestaltet werden, sowie dem Grundumsatz des Pferdes angepasst werden. Ganz besonders wichtig ist ein optimaler Mineralstoff- und Spurenelementhaushalt, der ein ausgewogenes Calcium : Phosphor Verhältnis beinhaltet. Die Knochen benötigen Calcium, um wiederstandsfähig zu bleiben und ihre Funktion aufrechtzuerhalten; sind Mängel im Mineralstoffhaushalt und Unausgewogenheiten zu verzeichnen, so verschlechtern diese das Krankheitsbild. Es sollten weder Überschüsse noch Mangelerscheinungen eintreten; was letztlich nur mit einer naturbelassenen Fütterung umzusetzen ist; da synthetische Zusatzstoffe vom Pferdedarm nicht optimal verstoffwechselt werden können und es somit zu Imbalancen kommen kann. Ein natürliches Mineralfuttermittel gehört auf den Speiseplan des an Arthrose erkrankten Pferdes, ebenso wie auch bei anderen – gesunden - Pferden.
Der Hauptbestandteil der Fütterung sollte qualitatives Heu sowie gutes Futterstroh zur freien Aufnahme sein. Die Fütterung mit Kraftfutter sollte eher sparsam gestaltet werden, sofern es der Futterzustand erlaubt, da ein Zuviel an Protein sich ebenfalls negativ auf u. a. die Knochen und somit die vorhandene Erkrankung auswirkt. In welcher Menge und welche Futtermittel eingesetzt werden, sollte individuell ermittelt werden unter Einbeziehung der vorhandenen Arthrose.
Eine Unterstützung des Bewegungsapparates im Wege der Fütterung ist durch eine ergänzende Fütterung mit Heilkräutern praktizierbar (beispielsweise Nehls Lauf-Fit). Auch die ergänzende Fütterung von Ingwer ist eine positive Maßnahme, sofern nicht ausschließlich Ingwer (und somit ein natürliches Schmerzmittel) eingesetzt wird; da die Arthrose somit eventuell unbemerkt vom Pferdebesitzer weiter voranschreiten könnte. Ingwer ist empfehlenswert bezüglich der schmerzlindernden und entzündungshemmenden Eigenschaften; sollte jedoch durch eine entsprechende Heilkräutermischung sowie auch ergänzende Fütterung mit Grünlippmuschel 100 % DAB ergänzt werden, um das Erkrankungsbild insgesamt positiv zu beeinflussen und nicht ausschließlich Schmerz und Entzündung zu bekämpfen. So besagen verschiedene Versuche, dass die Grünlippmuschel noch vorhandene Knorpelmasse erhalten und ggf. bis zu einem gewissen Grad wieder aufbauen kann, was gerade bei arthrotischen Veränderungen wünschenswert ist. Eine Heilkräutermischung für den Bewegungsapparat hat eine tiefgreifende und umfassende Wirkung, welche sich bei langfristigem Einsatz insgesamt sehr positiv auf vorhandene Schwächen und Funktionsstörungen des Bewegungsapparates auswirkt.
Im Wege der Fütterung können wir dem an Arthrose erkrankten Pferd auf einfachste Weise eine sehr positive Unterstützung und Hilfe zukommen lassen, welche positiven Einfluss auf das gesamte Erkrankungsbild mit sämtlichen Symptomatiken nimmt.
Homöoopathische/Naturheilkundliche Therapieansätze:
Arthrotische Erkrankungen gehören zu den degenerativen und fortschreitenden Erkrankungen, was im Umkehrschluss bedeutet:
Alleine mit Schmerz- und Entzündungsmitteln ist keine langfristige Verbesserung zu erzielen, sondern lediglich eine Hilfe im akuten Krankheitsfalle gegeben. Schmerzmittel sollten insgesamt nicht länger als ca. 10 Tage eingesetzt werden, was eine Dauermedikation ebenfalls ausschließt. Andererseits benötigen degenerative und fortschreitende Erkrankungen eine dauernde Medikation, eine langfristige Unterstützung und insgesamt annähernd optimale Bedingungen, um die Lebensqualität des Pferdes zu erhalten bzw. wieder zu beleben.
Hier bietet die Naturheilkunde eine sehr gute Alternative mit vielen Einzel- und Komplexmitteln, welche im Zuge einer ganzheitlichen Therapie eine Hilfe bieten.
Sämtliche oben genannten Faktoren sollten jedoch bestmöglich umgesetzt werden, es wäre ein Trugschluss zu denken, man gibt das ein oder andere homöopathische Mittel und hätte die Erkrankung „im Griff". Dem ist nicht so, eine echte Chance erfahren betroffene Pferde nur, wenn auch die anderen oben genannten Faktoren miteinbezogen werden.
Eine homöopathische Therapie bei Arthrose sollte möglichst individuell auf das Erkrankungsbild des betroffenen Pferdes abgestimmt werden (beispielsweise im Wege der Biofeld-Haaranalyse, welche wir durchführen). Es gibt in der Homöopathie und Phytotherapie verschiedene bewährte Mittel, wie beispielsweise Beinwell, Arnika, Teufelskralle, Weidenrinde, Ginkgo; zusätzlich stehen noch zahlreiche Komplexmittel, Organpräparate, Nosoden und isopathische Mittel zur Verfügung. Möchte man sich nicht auf das Zufallsprinzip verlassen und herumexperimentieren, sollte ein entsprechender Therapieplan ausgearbeitet und umgesetzt werden; welcher dann auch die größtmögliche Chance zum Erfolg bietet.
Arthrose, Spat, Hufrollenentzündung: I. TeilTierheilkundezentrumTierheilpraktikerin Claudia NehlsAm Buchholz 3, 33014 Bad Driburg
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