Hämmern
Bei den Hämmern gibt es welche aus Holz (Zylinderform oder Würfel), wobei der erstere für die Beitelbearbeitung an Holzrohlingen gedacht ist. Die Riesenausführung allerdings ist für das Versenken von Holzpfählen z.B. gedacht. Die Würfelform kann auch für Beiteln oder Meißeln mit dem 4 Zahnmeißel z.B. genutzt werden oder für einschlagen von Holzkeilen.
Die
Hämmer aus Metall haben nicht nur verschiedene Gewichtsklassen von 5 Gramm bis 5 Kilogramm, nein sie werden auch in verschiedenen Formen angeboten. Der Arbeitsbereich bestimmt die Form. Ein 5-kg-Hammer ist der schwere Hammer für das grobe Bearbeiten von beispielsweise Naturstein. Man kann bis auf 2 Zentimer genau einen Block von circa 10 bis 20 cm Stärke teilen.
Der Fäustel besteht aus zwei aneinender geschmiedeten Würfeln mit einem Haltegriff. Er ist gedacht für Meißelarbeiten in Beton oder aber wenn man auf der Rückseite der Sichtfläche mit einer Diamant-Flex einen Natursteinblock angeschnitten hat, kann man mit einem Fäustel und mindestens 2 Sprengmeißeln (das sind sehr flache Meißel die sich sehr langsam in der Profildicke verbreitern) den Naturstein teilen ohne dass eine geflexte Schnittkante dann oben sichtbar ist.
Dann gibt es noch das klassische
Werkzeug mit einer Seite als Finne und der anderen Seite mit einem Quadrat als Arbeitsfläche. Der ist zum Nageln, versenken von Schlagdübeln etc. gedacht.
Weiterhin gibt es noch den Hammer der Plattner, die eine Seite ist wie eine Kugel und die andere Seite wie ein Kreis als Arbeitsfläche zum Bearbeiten und Verformen von Blechen gedacht. Ergänzend müssen noch der Maurerhammer, der Zimmermannshammer, der Lattenhammer, der Fliesenlegerhammer, der Lochhammer und der Schieferschintelhammer genannt werden.
Der Schweißerhammer ist ein leichter Hammer der einseitig spitz und auf der anderen Seite eine flache Finne hat. Damit wird beim elektrischen Schweißen die Schlacke abgeschlagen um eine Schuppe (Schweißnaht) zu ergänzen oder zu verstärken.
Das Fliegengewicht unter den Hämmern ist der Uhrmacherhammer mit einem Gewicht von wenigen Gramm.
Bernhard Heß