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Architektur in Barcelona - Eine Stadt, die in Schachbrett-Form gebaut wurde

Autor: okapartment | Erstellt am: 03.01.2011 | Gelesen: 824
Kategorie: Reisen - Urlaub & Tourismus | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Der entzückender Stil der Architektur in Barcelona

Architektur in Barcelona
Architektur in Barcelona
Die Architektur in Barcelona gehört ebenso wie die Museen zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Barcelonas.

Es ist nicht nur dank Antoni Gaudís und seine Hauptwerke wie die Sagrada Família, sondern auch wegen dem Erhalt der vielen historischen Gebäuden seit dem Mittelalter.

Im Folgenden wird ein kleiner Einblick in der Geschichte der Architektur in Barcelona gegeben, von den kleinen engen Straßen im Barri Gòtic aus dem Mittelalter, über die Reformierung der Stadt im «Schachbrett-format» dank des Architekten Ildefona Cerdà bis zum spielerischen Jugendstil Antonis Gaudís.

Eine wichtige Seemacht im Mittelalter

Barcelona war schon seit der Koföderation Katalonien-Aragon eine wichtige strategische Stadt im Mittelmeer. Von dieser Blütezeit, ist der Barri Gòtic geblieben voller institutionellen Gebäuden (Palau de la Generalitat mit der Kirche Sant Jordi, Ajuntament und Salo de Cent), sondern auch die Königsschlösser (Palau Reial Major, Residenz der Grafen von Barcelona). Zu seinen romanischen und gotischen Nachlass, Barcelona rechnet auch mit der Kathedrale (dreischiffige, ihrer Krypta gewidmet Saint Eulalia, das Kloster und seine Front zwischen dem Ende des 18. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut), die Kirche Santa Maria del Mar (aus dem 14. Jahrhundert und gilt als das Juwel der katalanischen Gotik durch die Reinheit seiner Linien und die Harmonie seiner Proportionen) und nicht zu vergessen viele gewerblich genutzten Gebäuden (Reials Drassanes: die größte mittelalterliche Werften der Welt).

Die Utopie Cerdà

Mit dem Fortschritt der Urbanisierung der Städte, dazu die Welle von Inmigranten machten die Lebensverhältnisse der Bewohner innerhalb der Mauer-Grenzen von Barcelona unmöglich.

Daher sollte Barcelona eine kompletteRenovierung und Sanierung der Gebäude und zusätzlich eine Erweiterung der Stadt durchgeführt werden. Dafür entwickelte der Bauingenieur Ildefons Cerdà 1855 ein Projekt für die physische Erweiterung der Stadt.

Cerdàs «Plano de los Alrededores de la Ciudad de Barcelona y Proyecto de su Reforma y Ensanche» (Plan der Umgebung der Stadt Barcelona und Projekt zu ihrer Sanierung und Erweiterung) sieht einmal die rasterförmige Erweiterung der Stadt in Richtung der Berge unter Eingemeindung einiger kleiner Dörfer vor.

Die Quadratischen Blocks mit abgeschrägten Ecken haben eine Kantenlänge von 113 Metern und werden von 20 Meter breiten Straßen unterteilt. Sein Ziel war es einen großzügigen, luft- und lichtdurchlässigen, grüne Stadt bauen zu lassen, was allerdings nicht komplett umgesetzt wurde.

Der am meist vollhandene Viertel ist immer noch der Eixample, und wenn man ein Appartment oder eine Ferienwohnung in Barcelona mieten will, sollte man es hier machen damit man einen tiefen Einblick in dieser Idee von Cerdà haben kann.

Modernisme und Gaudí

Ab dem Ende des XIX Jahrhunderts, Pläne für grundlegende Veränderungen in Hinblick auf Fortschritt und Wohlstand sollten in dieser Stadt vollzogen werden. Die großen katalanischen internationalen Ausstellungen, wie die große Industrie-Ausstellung von 1888 , zeigt dieses Vorhaben. Diese Veränderung an der Architektur zeigte sich anhand der Wiederbelebung eines spanischen Stils: Neo-Mudejar, mit dem Einsatz von maurischen dekorativen Formen und Techniken als Eigenschaften.

Dieser architektonischer Modernisme fing in Barcelona früher an und endetet später als in den meisten Ländern in Europa. Von diesem Modernismus sind drei Gebäude nennenswert: Der Verlag Montaner i Simon (1880), Josep Vilaseca Fabrik für F. Vidal (1884) und Gaudis Casa Vicens (1883-1885).

Zudem, ein beispielloser Architekt des Modernismus ist ohne Zweifel Antoni Gaudí. Gaudí erschuf seinen eigenen Stil von runden, organisch wirkenden Formen in dem er seine Bauwerke in der Formsprache des Jugendstils umsetzte. Alle seine Baukonstruktionen sind von den geschwungenenen Linien, unregelmäßige Grundrisse, schräge gemauerte Stützen, naturnahe weiche Formen mit Motiven der Flora und Fauna gekennzeichnet. Heutzutage ist es fast unmöglich Gaudí Gebäude in vielen Ecken von Barcelona zu übersehen. Die wohl bekanntesten Gebaüde sind: Casa Batlló, Casa Milà (beide am gleichen Boulevard Passeig de Gràcia) und mit Sicherheit sein wohl weltberühmteste Bauwerk: die noch unvollendete Kathedrale Sagrada Família.

 
 
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