Das Ginkgo-Prinzip
Arbeit im herkömmlichen Sinne wird nach wie vor missverstanden als notwendige Mühsal, Qual, Last oder Maloche. Die alltägliche Tretmühle wird sogar für viele Japaner zur gesellschaftlich akzeptierten Selbstmordmethode: s arbeiteten sich zu Tode. Statt unser Leben mit Arbeit zu füllen, vergiften wir es. Was wir eigentlich brauchen, ist ein neues Verständnis – eine positive Haltung zu uns und unserem täglichen Tun. Das Ginkgo-Prinzip kann dabei hilfreicher Wegweiser sein und trifft den wunden Punkt unserer Zeit: den unbedingten Glauben an die Leistungsgesellschaft. Ein alternativer Weg zur Selbstausbeutung kann das Ginkgo-Prinzip sein.
Ginkgo biloba
Der Namenspate für ein zufriedeneres und glücklicheres Leben ist der Lebensbaum Ginkgo biloba. Der Fächerblattbaum gehört zu den ältesten Pflanzen und kann bis zu 4 000 Jahre alt werden. Resistent gegen Wetterwidrigkeiten und anpassungsfähig an unterschiedliche Klimazonen, fügt sich der Baum in die Natur. Diese Eigenschaften werden von dem Autorenteam auf eine Arbeitskultur übertragen, die von drei Säulen gestützt ist:
- Mental, d. h. eine Haltung zur Arbeit, die selbstbestimmt und eine Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben zulässt
- Lokal, d. h. Raumkonzepte, die sinnliche Wahrnehmung fördern und eine ästhetische Wohlfühlatmosphäre schaffen
- Funktional, d. h. den Körper durch Bewegung und Ernährung derart stabilisieren, dass Ressourcen genutzt werden können
Stellschrauben bewegen
Ohne erhobenen Zeigefinger zeigen die Autoren die Möglichkeiten auf, eine neue Haltung zur Arbeit einzunehmen und ein Mal mehr zu erkennen, dass jeder als „kreativer Gestalter" mehr Wohlbefinden und Zufriedenheit in den täglichen Arbeitsrhythmus integrieren kann. Kein Rezept ist dazu notwendig, kein Zehnpunkteprogramm, sondern vielmehr die Erkenntnis, selbst tätig zu werden. Dabei kann dieses Buch helfen. Durch denk-würdige Aufsätze zu Themen wie Achtsamkeit, Ich-Zeit, Unterbewusstsein regt das Buch zum Dialog mit sich selbst und zum Weiterdenken an.
Das Autorenteam:
Sebastian Mauritz ist ausgebildeter NLP-Trainer (DVNLP) mit verschiedenen Zusatzausbildungen im Bereich Coaching. Er arbeitet seit 2002 als Coach und berät Unternehmen und Führungskräfte in den Bereichen Kommunikation und Arbeitseffizienz.
Jens Barwinske ist Dipl.-Betriebswirt mit dem Schwerpunkt Moodmarketing und hat in Hannover „Büro der Sinne" gegründet. Svea Heinrich ist Diplom-Psychologin mit der Spezialisierung Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie sowie Personalwirtschaft. Ann-Katrin Pahlmann studierte u. a. Germanistik und Komparatistik und arbeitet als Redakteurin bei mauritz & grewe.
Kontakt:
Sebastian Mauritz
mauritz & grewe
Am Leinekanal 4
37073 Göttingen
T. 0551 5042818
Fax 0551 5042819
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