Der Berg Ararat in der Türkei
Der Ararat ist der höchste Berg in der Türkei. Er ist außerdem ein
ruhender Vulkan und er befindet sich Ararathochland. Dies liegt in
Ostanatolien and der Grenze zum Iran und zu Armenien. Der Ararat hat
eine Höhe von 5.165 Metern über dem Meeresspiegel. Sein Name bedeutet
soviel wie „feuriger Berg". Häufig spricht man auch vom „Großen
Ararat", da es neben ihm noch einen kleineren Berg mit lediglich einer
Höhe von ca. 3.900 gibt, welcher „Kleiner Ararat" genannt wird.
Der Ararat hat auch biblische Bedeutung. Angeblich soll der
Bibel
zu folge, Noahs Schiff, die Arche Noah nach der großen Sintflut auf dem
Berg gestrandet sein. Wissenschaftliche Beweise hierfür fehlen jedoch
und auch der Koran geht von einem anderen Landeplatz der Arche aus.
Zwar liegt der
Ararat
in der Türkei, dennoch ist er das Nationalsymbol Armeniens und im
Wappen des Landes enthalten. Die Türkei versuchte gegen diese Tatsache
Einspruch einzulegen, da sie der Meinung war, ein Berg der eindeutig zu
ihrem Territorium gehöre, dürfe nicht von den Armeniern in Anspruch
genommen werden. Aber sie scheiterten mit ihrem Protest, da die Türkei
unter anderem die Mondsichel in ihrer Flagge hat und der Mond ganz
eindeutig auch nicht zur Türkei gehört.
Bestiegen wurde der Gipfel des Großen Ararats zum ersten Mal 1829.
Der damalige Direktor der Universität Dorpat in Estland führte damals
eine kleine Expedition auf den Berg.
Ausländern ist heutzutage allerdings nur eine Besteigung unter
Auflagen erlaubt. Dies führte die türkische Regierung 2001 ein. Um den
Ararat als nicht Türke weiter besteigen zu können, brauch man eine
Erlaubnis des türkischen Bergsteigerverbandes und eine Genehmigung des
Tourismus- sowie des Verteidigungsministeriums. Hintergrund ist die
Lage des Ararats im Kurdengebiet.
Am besten eigenen sich die Sommermonate wegen ihres milden Klimas
zum Aufstieg. Daher machen sich zu dieser Jahreszeit viele Expeditionen
auf den Weg den Gipfel zu stürmen. Hierbei ist meist die Grenzstadt
Dogubeyazit der Ausgangpunkt für die meisten Bergsteiger, die den Berg
von der Südseite erklimmen.