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Aquarisitik und Artemia

Autor: KoslowskiAnne | Erstellt am: 22.02.2011 | Gelesen: 601
Kategorie: Freizeit - Hobby & Unterhaltung | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Artemia hat einen festen Stellenwert in der Aquaristik eingenommen

Artemia sind kleine Krebstiere, die im deutschsprachigen Raum auch als Salzwasserkrebse bekannt sind. Ihr natürlicher Lebensraum sind Binnengewässer, sie ernähren sich dort von Algenpartikeln sowie Bakterien, die sie aus dem Wasser filtern. Sowohl in der professionell betriebenen als auch der Amateur-Aquaristik dienen die weißlichen-transparenten Krebstierchen als Futtermittel insbesondere für Jungfische. Dabei kommen bevorzugt die Larven (Nauplien) und die Eier der Kleinkrebse zum Einsatz. Diese sind im Aquaristik-Shop käuflich zu erwerben.

Viele Laien auf dem Gebiet der Aquaristik haben zu Anfang Schwierigkeiten, wenn sie ihren Fischbestand vemehren möchten, da sie das falsche Futtermittel wählen. Mit Trockenfutter, das in Form von Flocken verwendet wird, kann der Versuch der Aufzucht nur begrenzt und auch nur bei wenigen Arten von Erfolg gekrönt sein. Besser geeignet sind Artemia, die im Fachhandel als Dauereier oder dekapsulierte, das bedeutet geschälte, Eier erhältlich sind. Die Dauereier müssen zunächst entbrütet und kultiviert werden.

Da dieser Prozess der Entbrütung zwar nicht allzu kompliziert, gleichzeitig aber mit einem gewissen Aufwand verbunden und dadurch recht zeitraubend ist, kann es vor allem für Neuaquaristen von Vorteil sein, als Alternative bereits entkapselte Artemiaeier zu nutzen, die direkt verfüttert werden können. Sie sind unkompliziert zu lagern und weisen einen relativ hohen Gehalt an Nährstoffen auf, die für die Jungfische wichtig sind.

Die Fütterung vonArtemia als Lebensfutter ist für erfahrenere Aquaristen dennoch empfehlenswert. Um die Krebstierchen zu entbrüten, sollte eine Aufzuchtschale bzw. ein Brut-Set verwendet werden, in denen sie herangezüchtet werden können. Im Fachhandel gibt es zu diesem Zweck ein breites Sortiment mit allem, was das Züchterherz begehrt: Eiern, Inkubatoren, Membranpumpen sowie Fachliteratur zur Aufzucht der Kleinkrebse. Achtung ist hierbei besonders geboten, wenn es um die Verfütterung nicht geschlüpfter Eier oder Resten der Schalen geht: Diese können überaus schädlich für Jungfische sein.

In Deutschland werden die Krebse zum Zwecke der späteren Verfütterung in Gewässern kultiviert.
 
 
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