In den letzten Jahren konnte der Computer- und Elektronikkonzern Apple immer mehr Macintosh Computer verkaufen, nicht zuletzt durch den enormen Erfolg des iPod touch und des iPhone. Apple Computer gelten mit ihrem auf UNIX basierenden Betriebssystem Mac OS X als besonders stabil, sicher und zuverlässig. Aufgrund der daraus resultierenden niedrigen Gesamtkosten (TCO, Total Cost Of Ownership) wird der Einsatz von Mac Computern auch für Unternehmer und Freiberufler immer interessanter. So hat zum Beispiel der Axel Springer Verlag im Juli 2008 angekündigt, binnen fünf Jahren alle Computer auf Apple Computer umzustellen. Die Macs aus Cupertino werden jedoch nicht nur bei Medienunternehmen immer beliebter - schon im Jahr 2006 hat die japanische Aozora Bank angekündigt, fast alle 2.300 auf Windows basierenden Arbeitsstationen durch Apple-Computer zu ersetzen. Der Anteil von Apple Computern bei Unternehmen und Freiberuflern steigt schon seit Jahren stetig und exponentiell an. Auch das iPhone ist bei Unternehmen und Freiberuflern immer häufiger das Ziel der Wahl: So hat die BLKB, ein großes Bankunternehmen in der Schweiz, im März 2010 angekündigt, alle Palm- und Blackberry-Geräte gegen entsprechende iPhone-Modelle von Apple zu ersetzen. Mit dem iPad hat Apple ein weiteres Gerät im Angebot, das aufgrund des wachsenden Softwareangebots immer interessanter für die Nutzung im Unternehmen wird.
Da die Apple-Plattform mit dem Mac, iPhone und iPad in den unterschiedlichsten Branchen seit Jahren immer häufiger eingesetzt wird, gibt es mittlerweile viele branchenspezifische Software-Lösungen für das Apple-Betriebssystem Mac OS X. So sind die Office-Programme Microsoft Office und das kostenlos erhältliche OpenOffice.org bzw. das Pendant LibreOffice schon seit längerer Zeit auch für Apple Mac OS X verfügbar. Als günstige Alternative bietet Apple mit der Office-Suite iWork die Programme Pages, Numbers und Keynote an, die sich sehr einfach bedienen lassen und professionelle und ansehnliche Ergebnisse liefern. Auch Standardsoftware für den geschäftlichen Einsatz wie z.B. Programme für Onlinebanking oder Datenbanklösungen stehen für Mac OS X in großer Auswahl zur Verfügung. Sollte Windows auch weiterhin als Betriebssystem benötigt werden, sind für den Mac verschiedene Lösungen verfügbar, Windows XP, Vista oder Windows 7 unter Mac OS X auszuführen. Mit Boot Camp enthält das aktuelle Mac OS X 10.6 Snow Leopard von Apple schon eine Lösung, Windows als zweites Betriebssystem unter Mac OS X auszuführen. Hierbei wird eine eigene Windows-Partition auf der Festplatte eingerichtet, und nach dem Start des Mac kann der Benutzer auswählen, ob Apple Mac OS X oder Microsoft Windows gestartet werden soll. Die parallele Nutzung von Windows oder Linux mit Mac OS X kann mit den Programmen Parallels Desktop oder VMware Fusion realisiert werden. Mit VirtualBox von Oracle steht für diesen Zweck außerdem eine kostenlose Lösung zur Verfügung.
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