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Wie den Medien zu entnehmen ist, planen dogmatische Nichtraucher, in Berlin mittels Volksinitiative ein absolutes Rauchverbot durchzusetzen. Das im Januar 2008 in Kraft getretene und im Mai 2009 novellierte „Berliner Nichtraucherschutzgesetz" soll damit weiter verschärft werden.
Die Initiative für Genuß Berlin e.V. hatte durch ihren politischen Druck maßgeblich dazu beigetragen, dass in dem heute gültigen Gesetz auch den Interessen der rauchenden Bevölkerung Rechnung getragen wird. Mit dem Gesetz in seiner jetzigen Form wurde ein Kompromiss erzielt, der den Nichtrauchern im öffentlichen Leben und in der Gastronomie weitreichende Rauchfreiheit zusichert. In der Gastronomie haben sich Gäste und Wirte trotz einschneidender Beschränkungen und Verluste mit der Situation arrangiert. Gesundheitssenatorin Lompscher: „Von den über 7.000 Gaststätten sind weniger als 10 Prozent Raucherkneipen."
(Interview mit Senatorin Katrin Lompscher in der „taz" vom 21.07.2010)Zu den Plänen einiger Antiraucher, nun durch eine Volksinitiative die Verbote weiter bis hin zu einem absoluten Rauchverbot zu verschärfen, sagte Ulli Kasiske, Gastwirt und Vorsitzender der Initiative für Genuß Berlin:
„Solche Bestrebungen werden wir nicht tolerieren und kündigen heftigen Gegenwind an! Berlin hat bereits ein Rauchverbotsgesetz, das die Wahlfreiheit für Gäste und Wirte massiv einschränkt. Weitere Verbote und Beschränkungen sind nicht hinnehmbar. Wir fordern die Berliner Bevölkerung auf, dieser Volksinitiative nicht zuzustimmen und auf diesem Wege ihre Toleranz für ein friedliches Nebeneinander von Nichtrauchenden und Rauchenden in einem weltoffenen Berlin zu zeigen. Es wird Zeit, der ausufernden Verbotspraxis Einhalt zu gebieten. Heute ist es der Tabak, die Glühlampe, morgen sind es Alkohol, Übergewicht und Kaffee –
und übermorgen?"
Weitere Informationen finden Sie hier:
Genussinitiative-Berlin.deKontakt zur Initiative für Genuß Berlin e.V.: Thoma Michel, Tel.: (0176) 279 195 30,
mailto:Info@Genussinitiative-Berlin.de---------
Bundesversammlung für Genuss, Freiheit, Selbstbestimmung
Der Bundesgeschäftsführer
Detlef Petereit