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Antibabypille - Die Mutter der Pille

Autor: ChristineChan | Erstellt am: 11.11.2011 | Gelesen: 392
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: rateArateArateArateArateA
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(Online-Artikel.de) - Die Pille ist bis heute eines der verlässlichsten Verhütungsmittel auf dem Markt. Doch wer steckt hinter dieser bahnbrechenden Idee? Wie viele Variationen der Antibabypille gibt es?

Carl Djerassi nennt sich selbst die
Carl Djerassi nennt sich selbst die "Mutter der Pille" (Bild: Bild: zVg.)

Die Pille für die Frau

1923 wurde Carl Djerassi in Österreich, Wien geboren. Sowohl seine Mutter, Alice Friedmann, als auch sein Vater, Samuel Djerassi waren beide Ärzte. Seine Kindheit verbrachte er in Sofia, Bulgarien. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten emigrierte er 1938 mit seiner Mutter in die USA. Er studierte organische Chemie in Missouri und promovierte an der Universität von Wisconsin. Vier Jahre lang arbeitete er für CIBA Pharmaceutical Co. in New Jersey. Anschließend ging er zu Syntex, S.A., Mexico City.

Gemeinsam mit dem Biologen Gregory Pincus, dem Mediziner John Rock und dem Chemiker Luis E. Miramontes entwickelte Carl Djerassi im Jahre 1951 die erste Antibabypille. 1960 wurde die Pille für die Frau offiziell von der behördlichen Lebensmittelüberwachung und Arzneimittelzulassungsbehörde (FDA) in den vereinigten Staaten zugelassen. Der synthetisch hergestellte Arzneistoff Norethisteron gilt auch als Grundlage für die sexuelle Revolution in den späten Sechzigern. In Industrienationen ist die Antibabypille ein beliebtes Verhütungsmittel. In Entwicklungsländern ist sie jedoch aufgrund von dem Zusammenspiel von Politik und Religion nicht sehr verbreitet. Die Geburtenrate in diesen Staaten ist im Gegensatz zu den Staaten der Ersten Welt deutlich höher.

Seit seiner Erfindung wird der mittlerweile 87-jährige Carl Djerassi, der als Science-Fiction-Autor und Schriftsteller für Theaterstücke tätige Chemiker, sowohl als Revolutionär gewürdigt als auch für den Verfall der Moral verantwortlich gemacht. Er selbst bezeichnet sich als die „Mutter der Pille". Streng gläubige Anhänger der christlichen und islamischen Vereinigung, würden ihn wohl eher als die „Giftpille" bezeichnen. Doch ganz gleich wie er genannt wird, so hat er ohne Zweifel zur Unabhängigkeit der Frau beigetragen.

Variationen mit Norethisteron

Ganz nach dem Zitat von Wilhelm Busch „Besser als ein guter Wille, wirkt manchmal eine gute Pille", gibt es mittlerweile dutzende Verhütungsmittel wie Diane 35 (Dianette), Cilest, Yasmin, Cerazette, Microgynon, Mercilon vor dem Geschlechtsverkehr sowie ellaOne und Levonelle als Notfallverhütung nach dem Geschlechtsverkehr. Auch die Anzahl der legalen und vor allem illegalen Vertreiber der Antibabypille steigt stetig an. Besonders im Internethandel ist die Gefahr, gefälschte Medikamente zu bekommen, sehr hoch. Daher ist es wichtig, die seriösen Seiten von den gefälschten Seiten unterscheiden zu können.

Die elektronische Pille

In diversen Apotheken im Internet sind Antibabypillen wie Diane 35 (Dianette), Cilest, Yasmin, Cerazette, Microgynon, Mercilon oder diverse andere Pillen zur Verhütung erhältlich. Vorsicht ist jedoch geboten, denn die erhältlichen Arzneimittel sind nicht ausschließlich originale Medikamente, sondern können auch Generika sein. Diese weisen oft keine klinischen Studien auf. Die Nebenwirkungen sind somit nicht bekannt. Verschreibungspflichtige Medikamente werden nie ohne eine ärztliche Konsultation verkauft. Seriöse Online-Apotheken wie euroClinix bieten diese per Ferndiagnose, in schriftlicher, telefonischer oder durch die Verwendung von bestimmten Programmen, wie Skype an.

 
 
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