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'Anti-Aging' oder 'gesund alt werden' von Kindheit an!

Autor: uwagner | Erstellt am: 08.04.2009 | Gelesen: 847
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Von der inzwischen unverkennbar beschleunigten Entmineralisierung und dem jetzt unbedingt gewissenhafteren Umgang mit unseren natürlichen Mineraldepots

Ulrike Wagner
Ulrike Wagner
Zwar leben wir in einer Zeit, in der viele Menschen bis ins hohe Alter noch sehr vital wirken, gleichwohl aber lassen sich die nachwachsenden immer frühzeitiger „kränkelnden" Wohlstandsgenerationen kaum mehr verleugnen. Und obwohl es diesem Personenkreis erfahrungsgemäß zumeist an den natürlichen vor allem basenbildenden Mineralsalzen fehlt, ist ein Mangel im Blut nicht immer erkennbar, da unser lebender organischer Motor, gegenüber den rein mechanischen Abläufen einer Maschine, über die Fähigkeit verfügt Defizite schnellstens ausgleichen zu können, um so, nach dem Gesetz zur Erhaltung des Lebens seine Funktionsfähigkeit möglichst aufrecht zu erhalten. Unser Blut als stets unverzichtbares Lebenselixier verfügt hier über eine besondere Anpassungsfähigkeit. Als Basenlieferant kann ihm sogar die einzelne Körperzelle dienen, so dass es sich zur Feststellung von Mangelzuständen nur wenig eignet!

Dennoch leiden unsere Stoffwechselorgane durch die so wie heute noch nie dagewesenen äußeren Einflüsse an zunehmender Überforderung. Die Umweltbelastungen bringen unsere Körperchemie zunehmend aus dem Lot und das in immer jüngeren Jahren. Begünstigt wird hierdurch auch das Versiegen der Verdauungssäfte. Erfahrungsgemäß ist dies zurückzuführen auf die inzwischen geradezu ausufernde Vielfalt unserer Existenzgrundlage, also auf unsere Ernährung. Der nun mehr als reichlich aus dieser Vielfalt hervorgehende "saure Abfall" verlangt zur Schadensbegrenzung nach größtmöglicher Neutralisation. Überforderungsbedingt aber steht der hierfür eigentlich unverzichtbare Mehrbedarf an Verdauungssäften nicht zur Verfügung.

Ein insgesamt komplexes Dilemma also, zu dem fatalerweise selbst die "gesunde" Ernährung - als (ein vielfach unbewusster) Säurelieferant - beiträgt!

Dass unsere Natur mittlerweile massiv an einem Säureüberschuss leidet, ist ja ein längst unumstößlicher Fakt. Warum also sollte hier ausgerechnet der Mensch - als Teil dieser Natur und eigentlicher Verursacher dieser unheilvollen Entwicklung - ungeschoren davonkommen! Zumal der menschliche Stoffwechsel ja heute noch so funktioniert wie zur Zeit von "Adam und Eva".

Um jetzt die von jeher lebensnotwendigen Verdauungssäfte, mit ihren unentbehrlichen Enzymen und Hormonen auch tatsächlich bilden zu können, gehören die natürlichen basenbildenden Mineralsalze Kalium, Kalzium, Magnesium sowie Spuren von Eisen, Zink, Mangan und Kupfer zu den unverzichtbaren Bausteinen!

Doch wie zuvor bereits angedeutet, muss sich unser Organismus neben den modernen Fluten an Fruchtsäure, Milchzucker, Fruchtzucker, Histaminen..... noch mit einer Vielzahl synthetischer Inhaltsstoffe auseinandersetzen. Substanzen nach denen er nie verlangt hat oder zumindest nicht in der ihm seit gerade einmal fünf Jahrzehnten (ganzjährig) zur Verfügung stehenden Fülle. Wen wundert es also, wenn hier die Verdauungssäfte schneller aufgebraucht werden, als über den Stoffwechsel in erforderlicher Zusammensetzung je zur Verfügung gestellt werden können und wenn hierunter die Qualität der Nahrungsverwertung leidet!

Die bekannten Symptome (des überlasteten Stoffwechsels) wie zum Beispiel Neurodermitis, Asthma, Hyperaktivität auch ADHS, Abgeschlagenheit, Diabetes, Schmerzen, Rheuma..... sind nun die aus der jeweiligen Veranlagung hervorgehenden und je nach Ausprägung als krankhaft empfundenen Regulationsmechanismen des Organismus, sich unzureichend aufgeschlossener Nahrungsstoffe bzw. überschüssiger Schlacken zu entledigen. Zugleich aber sind sie der unverkennbare Hinweis auf einen - durch Mehrbedarf an basenbildenden Mineralien - gestörten Mineralhaushalt!

Neben der Auffrischung des Bewusstseins für die im Verlauf des Stoffwechsels jetzt unbedingt basenschonende Ernährung, sind im Bezug auf die moderne Produktvielfalt sowie den in diesem Zusammenhang zu beachtenden Besonderheiten noch viele weiterführende Hinweise von ebenso elementarer Bedeutung. Wie zum Beispiel die Tatsache, dass die Fruchtsäuren der ganzjährig importierten und stets unreif geernteten Früchte zu den Basenräubern zählen - ganz im Gegensatz zu leicht verwertbar zubereitetem Fleisch. Auch besteht die Gefahr, dass zu unser aller Nachteil die letzten der noch verbliebenen leicht verwertbaren Klassiker unter den Nahrungsmitteln mangels Nachfrage aus den Warensortimenten verschwinden werden!

Diese und noch viele weitere, erfahrungsgemäß aus einer Fehlentwicklung hervorgegangenen und gerade für die Betroffenen nicht hinnehmbaren Fakten sowie mehr als außergewöhnliche Ratschläge, Hinweise und Denkanstöße für ein Leben in Wohlbefinden, sind auf nahezu 100 Seiten des im Frühjahr 2008 veröffentlichten ersten Buches "Nur verträgliche Ernährung ist gesunde Ernährung" (wieder) zu entdecken. Die ISBN dieses sachlichen Appells an den gesunden Menschenverstand lautet 978-3-00-023363-0 www.uebersaeuert-wasnun.de

Übrigens war Ihnen bewusst: Ohne unser sogenanntes Kochsalz wäre der menschliche Stoffwechsel und damit unsere Existenz überhaupt nicht möglich. Natriumchlorid ist sozusagen der Treibstoff für unseren Stoffwechsel. Keinen Zweifel hieran lässt schließlich auch die allseits bekannte Redewendung "Ohne Salz kein Leben"!

Aus der Reaktion zwischen Natriumchlorid, Wasser und Kohlendioxid entstehen im Magen Salzsäure und Natriumhydrogencarbonat (basisches Natron). Zwei unentbehrliche Verdauungssäfte für die im Magen zunächst stattfindende Vorverdauung unserer Nahrung.

Um aber der Nahrung schließlich alle wertvollen Bestandteile entlocken zu können, ist die Bildung der hierfür unverzichtbaren Enzyme und Hormone im Besonderen abhängig vom Vorhandensein basenbildender Mineralien. Diese lebenswichtigen Mineralien sind zudem „Mannschaftsspieler". Wenn nur eins fehlt, ist auch die Funktion der anderen beeinträchtigt und durch ein Übermaß werden andere wiederum verdrängt. Die trotz ihres hochwertigen Eiweißes und den leichtverdaulichen Kohlenhydraten immer wieder zu Unrecht verschmähte Kartoffel, ist unter der Berücksichtigung einiger erfahrungsgemäßer Details ein bis heute unerreichter natürlicher Basenlieferant.

Unser Bedarf an Kalium ist am größten und von ganz besonderer Bedeutung. Kalium trägt nämlich die Verantwortung für das Ruhepotenzial unserer Nerven. Damit zum Beispiel nicht jede sinnlose Information in Spannungs- sowie (eine Art zwanghaftes) Aktionspotenzial umgesetzt wird. Zu unerwünscht erhöhten Kaliumwerten kommt es gerne durch eine insgesamt chronisch überlastete Ausscheidung, ansonsten ist Kalium vor Ausschwemmung nur wenig geschützt. Daher Vorsicht beim dauerhaften Einsatz von Abführ- und Entwässerungsmitteln sowie bei Null - Diäten oder Fastenkuren.

Noch eine Anmerkung zum Schluss: Ebenso wie die unverantwortlich ausufernden Machenschaften der Finanzwelt uns die globale Wirtschaftskrise beschert haben, die uns jetzt - um noch Schlimmeres zu vermeiden - in vielen Bereichen geradezu zur Rückbesinnung zwingen, ist auch ein Umdenken bezüglich des unverantwortlichen Ausuferns der eigentlichen Grundlage unserer Existenz - nämlich der Ernährung - längst überfällig!

Ulrike Wagner, Trier
Buchautorin mit einem fundierten mehr als außergewöhnlichen Erfahrungswissen
www.uwagnerverlag.de
 
 
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