Goldener Räucherhering - Spezialität der Insel Bornholm
Angeln ist ein Sport für Menschen, die gerne in der Natur unterwegs sind. An einem Fluss, einem See oder an den Küsten bietet sich die Möglichkeit, in einer herrlichen Umgebung die Seele baumeln zu lassen. Allerdings kann man auch sportlichen Ehrgeiz entwickeln, besonders wenn man in einer Gruppe verreist. Zu ernst sollte man das Angeln aber nicht nehmen, denn ansonsten geht der Spaß schnell verloren.
Dänemark ist von Deutschland aus leicht zu erreichen. Wer im Norden lebt, kann sogar für ein Wochenende die Reise antreten. Doch schöner ist es natürlich, wenigstens eine Woche in Dänemark zu verbringen. Wer einen reinen Angelurlaub verleben möchte, kann sich ein Ferienhaus in Dänemark inmitten der Natur mieten. Dabei ist es allein den persönlichen Vorlieben überlassen, an welcher Stelle das Anglerhaus steht. Dänemark ist ein kleines Land und bis zum nächsten Gewässer ist es meist nicht weit.
Ein spezielles Anglerhaus hat den Vorteil, dass die Einrichtung auf die Bedürfnisse von Anglern abgestimmt ist. Insbesondere gibt es fast immer eine Kühltruhe, in der die gefangenen Fische konserviert werden können. Zudem gibt es meist auch einen Platz, um die Fische auszunehmen und zu säubern.
An der Küste kann man herrliche Meerforellen angeln. Das geht besonders gut auf den Inseln z.B. auf Fünen, Bornholm oder Langeland. Aber auch die Küsten des Festlands sind selbstverständlich geeignet. Im ganzen Land gibt es private Seen, die mit Forellen besetzt werden. Das ist eine einfache und unkomplizierte Möglichkeit, die besonders für Anfänger empfehlenswert ist.
Abgesehen von solchen privaten Gewässern, für die nur eine Nutzungsgebühr verlangt wird, ist ein Angelschein erforderlich. Dieser kann vor Ort in einem Kiosk oder einem anderen Geschäft erworben werden. Oft bietet auch der Reiseveranstalter diesen Service an. Die Preise sind günstig und richten sich nach der Nutzungsdauer. Nur wenige Gewässer sind für Angler gesperrt. In jedem Fall sollte man sich an solche Vorschriften halten.
Bei der Reiseplanung sollte man sich auch über Schonzeiten informieren. In Dänemark gibt es Lachs, Dorsch, Butt, Zander, Hecht und viele andere Speisefische. Um eine Überfischung zu vermeiden und den Bestand zu schützen, gibt es jedoch manchmal Zeiträume, in denen bestimmte Fische nicht geangelt werden dürfen. Zudem gibt es bei manchen Arten auch Vorschriften über die Größe, die ein Fisch haben muss, wenn er aus dem Gewässer entnommen wird. Solche Regeln können leicht über den Reiseveranstalter oder im Internet recherchiert werden.
In Dänemark ist Angeln ein Volkssport. Fast jedes Kind lernt schon den Umgang mit der Angelrute. Deswegen ist es auch sinnvoll, bei der Suche nach guten Plätzen das Gespräch mit den Einheimischen zu suchen. Da die Dänen sehr aufgeschlossen und gastfreundlich sind, wird eine freundliche Frage meist mit einer hilfreichen Antwort belohnt. Viele Dänen beherrschen zudem die deutsche Sprache.
Prinzipiell eignen sich durchaus auch Städte wie Aalborg, Silkeborg, Hillerod oder Svendborg als Basis für einen Angelurlaub. Noch schöner ist es allerdings, ein kleines Ferienhaus in der Natur anzumieten. In allen Regionen von Nordjylland bis Sjælland wird diese Möglichkeit geboten. Einen besonderen Reiz bieten die vielen kleinen Inseln, die so charakteristisch für Dänemark sind.
Ein Angelurlaub im Norden ist auch für Familien interessant. Auch Anfänger können Kurse machen und z.B. das Fliegenfischen erlernen. Bei solchen Gelegenheiten kann es zu tollen Vater-Sohn-Erlebnissen kommen. In jedem Fall ist ein Angelurlaub in Dänemark empfehlenswert.
Autor: Andreas Szöllösi