(Online-Artikel.de) - Angelina Jolie, die Frau mit dem "sozialen Gen" in sich.
Das ist in jedem Fall im positivsten Sinne gemeint. Sie ist ein Star, der dennoch nicht vergessen hat, dass es immer noch Menschen gibt auf der Welt, denen es nicht gut geht. Sie weiß, dass es Menschen gibt, die ihre Hilfe brauchen. Sie setzt sich für Kinder ein, für Menschen die vertrieben worden ist und auch für Menschen die einfach von der Vergessenheit bedroht sind.
Jetzt ist sie wieder auf dem Weg, um für Aufmerksamkeit auf die "Vergessenen" zu lenken. Angelina Jolie ist seit Montag unterwegs im Nahen Osten. Jordanien war die erste Etappe der langen Jolie-Reise. Doch jetzt ist sie angekommen in einem anderen Land. In einem Land wo Krieg, Elend und Armut herrscht. Die Rede ist vom Irak.
Die Oscar-Preisträgerin ist nun im Irak angekommen, um das Bewusstsein auf die Probleme von fast zwei Millionen Menschen zu lenken, die durch den Krieg vertrieben worden sind. "Es scheint, als gäbe es keinen konkreten Plan diesen Menschen zu helfen", so die Schauspielerin in einem
Interview mit CNN. Die Schauspielerin hat dieses Problem bereits schon im vergangenen August als besonders dringlich erklärt, als sie denk Irak und Syrien besucht hat.
Angelina Jolie sieht besonders das Problem bei der Wiederansiedlung der Flüchtlinge, ein Projekt mit Konsequenzen, dass sie dennoch als sehr wichtig ansieht.. "Es ist unser aller Interesse die humanitäre Krise zu bewältigen. Wenn wir es nicht können wird es bald große Instabilität und Aggression geben. Es gibt viel "Goodwill". Dennoch scheint es, als gäbe es immernoch zu viele Diskussionen und immernoch zu wenig Handeln", so die Schauspielerin.
Die Schauspielerin wird weitermachen, allen Widersprüchen zum trotz. Denn zwischen all dem Lob gibt es auch Kritik an ihrer Reise in den Irak. Es besteht ja immer noch ein gewisses Risiko, dass Angelina Jolie entführt werden könnte. Doch sie macht weiter und das ist lobenswert.
Lisa Wey